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(Islam ist “Frieden, Reinheit, Hingabe” und “Gehorsam”) "Der Mensch ist Richter über die Worte die er noch nicht ausgesprochen hat und Gefangener seiner Worte nachdem er es ausgesprochen hat." Hazreti Ali 7.Jh & 'Daß du das Band knüpfst zu dem, der es zerreßt; daß du verzeihst dem, der dir Unrecht tut; daß du gibst dem, der dich beraubt."(Der Prophet Muhammed sallallahu 'aleihi wesellem)
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 Die Sahabe(Freunde des Propheten Muhammed a.s.)
Kemal06 Offline

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Beiträge: 559

01.12.2006 21:02
Mutter der Gläubigen. Umm Habiba Bint Abi Sufyan ( Allahs wohlgefalle auf ihm) antworten

Tochter des Abu Sufyan. Zuerst war sie mit ‘Ubaidullah Ibn Dschahsch in Makka verheiratet. Das Paar
nahm den Islam an und wanderte, aufgrund der Verfolgungen der Makkaner, nach Abessinien aus.
Eines Nachts sah sie im Traum ihren Mann in höchst häßlicher und widerwärtiger Form. Am nächsten Tag
erfuhr sie, daß er zum Christentum übergetreten war. Sie jedoch blieb als Muslima fest in ihrem Glauben,
und wurde deshalb von ihm geschieden. Nun war sie ganz alleine im Exil. Aber Allah entschädigte ihren
Verlust schnell.
Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, ließ ihr durch den Negus, König von Abessinien, einen
Heiratsantrag senden. Der König sandte eine Frau namens Abraha mit der Nachricht zu ihr. Sie war über
die Nachricht so glücklich, daß sie der Überbringerin all ihren Schmuck, den sie trug, gab. Der Negus
vertrat den Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, bei der Hochzeitsfeier, gab ihr 400 Dinar als
ihren Anteil und viele andere Dinge als Brautgabe von ihm selbst und verschenkte an alle, die bei der
Feier anwesend waren, Dinare.
Der Negus sandte sie dann mit ihrer Brautgabe und anderen Geschenken wie Parfüm usw. nach Al-
Madina. Diese Heirat fand im Jahre 7 n.H. (628 n.Chr.) statt. Sie starb 44 n.H. (644 n. Chr.) Während
der Zeit der Waffenruhe zwischen den Muslimen und den Makkanern, kam ihr Vater, Abu Sufyan, einmal
nach Makka, um über eine Verlängerung der Waffenruhe zu verhandeln. Er besuchte seine Tochter Umm
Habiba. Als er sich auf das Bett in ihrem Zimmer setzen wollte, nahm sie ihm die Unterlage weg. Er war
überrascht über ihr Benehmen und sagte: ”War die Unterlage unpassend für mich, oder bin ich
unpassend für die Unterlage?“ Sie erwiderte: ”Diese Unterlage ist für den edlen Propheten, Allahs Segen
und Friede auf ihm, während du ein Götzendiener und unrein bist. Wie kann ich dir gestatten, auf dieser
Unterlage zu sitzen?“ Abu Sufyan war sehr gekränkt und bemerkte: ”Seit du uns verlassen hast, hast du
dir schlechte Manieren angeeignet.“ Später nahm ihr Vater, Abu Sufyan, den Islam an.
Als sie im Sterben lag, schickte sie nach ‘A’ischa (r) und sagte: ”Wir konkurrierten, als es darum ging,
die Liebe des Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, zu teilen. Es ist möglich, daß wir uns
gegenseitig gekränkt haben. Ich vergebe dir. Bitte vergib Du mir auch.“ ‘A’ischa
sagte: ”Selbstverständlich vergebe ich dir. Möge Allah dir auch vergeben.“ Sie bemerkte: ”O , du hast
mich sehr glücklich gemacht. Möge Allah dich glücklich sein lassen.“

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