Sie sind vermutlich noch nicht im Forum angemeldet - Klicken Sie hier um sich kostenlos anzumelden Impressum 
(Islam ist “Frieden, Reinheit, Hingabe” und “Gehorsam”) "Der Mensch ist Richter über die Worte die er noch nicht ausgesprochen hat und Gefangener seiner Worte nachdem er es ausgesprochen hat." Hazreti Ali 7.Jh & 'Daß du das Band knüpfst zu dem, der es zerreßt; daß du verzeihst dem, der dir Unrecht tut; daß du gibst dem, der dich beraubt."(Der Prophet Muhammed sallallahu 'aleihi wesellem)
Sie können sich hier anmelden
Dieses Thema hat 0 Antworten
und wurde 810 mal aufgerufen
 Zeitungen & Nachrichten
Kemal06 Offline

Mitglied

Beiträge: 559

29.04.2008 10:01
Der Unmut unter der Bevölkerung antworten

26.04.2008 Gaza: UN fürchten dramatische Konsequenzen - Treibstoffkrise verschärft Lage. Von Saud Abu Ramadan
Der Unmut unter der Bevölkerung wächst
(dpa) Auf den Straßen im Gazastreifen wird es schon seit Tagen immer stiller. Mehr und mehr Autos bleiben wegen akuten Benzinmangels liegen, auch die Krankenwagen müssen sich auf die wirklich schwersten Notfälle beschränken. Am Samstag spitzte sich die Lage weiter zu: Die Vereinten Nationen mussten die Versorgung von mehr als 650 000 palästinensischen Flüchtlingen mit Nahrungsmitteln einstellen. Davon ist fast die Hälfte aller Menschen in dem Gebiet am Mittelmeer betroffen. Das UN-Hilfswerk für palästinensische Flüchtlinge (UNRWA) fürchtet dramatische Konsequenzen, falls die Treibstofflieferungen nicht bald wieder aufgenommen werden. Der Unmut unter der Bevölkerung wächst.
Werbung

Mohamed al-Kitnani wartet oft Stunden auf einen Bus oder Taxi, um vom Flüchtlingslager Dschabalia im Norden des Gazastreifens bis zu seiner Schule in Gaza-Stadt zu kommen. Der Lehrer geht manchmal lange Strecken zu Fuß, bis er ein Transportmittel findet, oft aber verliert er die Geduld und kehrt in seine Wohnung zurück. Dasselbe Problem haben auch seine älteren Kinder, beide Studenten an der Universität in Gaza. «Wir haben nichts getan, um solch einen Preis zahlen zu müssen. Wir sind nur normale Menschen, die in Frieden leben wollen», beklagt sich der 52-jährige und beschuldigt dabei sowohl Israel als auch die radikalislamische Hamas, für die Krise verantwortlich zu sein.

Israel und die im Gazastreifen herrschende Hamas werfen sich gegenseitig vor, die Treibstoffkrise verursacht zu haben. Aus der Sicht Israels versucht die Hamas, eine vermeidbare Energiekrise zu fabrizieren, um dann den jüdischen Staat als schuldig zu präsentieren. Nach israelischen Regierungsangaben haben die Palästinenser seit einem Monat weder Dieselkraftstoff noch Benzin aus einem Depot am Grenzübergang Nachal Oz im Norden des Gazastreifens abgeholt. Dort lagern rund eine Million Liter Treibstoff. Eine Lieferung an das UN-Hilfswerk wurde am Donnerstag von Demonstranten verhindert.

Nach Ansicht der Hamas sind jedoch die israelischen Lieferkürzungen die Ursache der jetzigen Krise. Die radikalen Palästinenser organisierten am Freitag Proteste vor den Grenzübergangen des Gazastreifens - mit wenig Erfolg. Nur wenige Tausend Menschen folgten ihrem Ruf.

Mahmud al-Chosendar, stellvertretender Vorsitzender der Tankstellenvereinigung in Gaza, gibt zu, dass 720 000 Liter Diesel und 190 000 Liter Benzin in Nachal Oz lagern würden. Diese Menge würde aber in einer normalen Situation nur für einen Tag reichen, sagte er. Nach der Machtübernahme der Hamas im vergangenen Juni hat Israel die Blockade des Gazastreifens schrittweise verschärft. Nur begrenzte Mengen von Lebensmitteln, ärztlichem Material und Treibstoff werden deshalb eingeführt. Nachdem Palästinenser den Grenzposten Nachal Oz wiederholt angegriffen hatten, hat Israel seit dem 9. April nur Gas zum Kochen sowie Diesel für das einzige Stromkraftwerk des Gazastreifens durchgelassen.

Der 47-jährige Awad al-Mabhuh hat seine Arbeit wegen der Blockade verloren. «Unsere Fabrik wurde geschlossen, weil keine Rohstoffe mehr eingeführt werden. Seitdem sind wir von der UN-Hilfe abhängig», sagt der siebenfache Familienvater. Das UN-Hilfswerk hofft dennoch, dass das Treibstoffproblem bald gelöst wird und die Lebensmittellieferungen wieder aufgenommen werden können. Man führe dafür Gespräche mit Israel auf allen Ebenen, sagt UNRWA-Sprecher Adnan Abu Hassna. Er rief gleichzeitig die militanten Palästinenserorganisationen auf, keine Grenzübergänge mehr anzugreifen und keine Treibstofflieferungen zu blockieren.

O Allah führe mich auf dem Weg der Weisen!

 Sprung  
Haftungshinweis: Trotz sorgfältiger inhaltlicher Kontrolle übernehmen wir keine Haftung für die Inhalte externer Links. Für den Inhalt der verlinkten Seiten sind ausschließlich deren Betreiber haftbar.
Xobor Forum Software von Xobor.de
Einfach ein Forum erstellen