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(Islam ist “Frieden, Reinheit, Hingabe” und “Gehorsam”) "Der Mensch ist Richter über die Worte die er noch nicht ausgesprochen hat und Gefangener seiner Worte nachdem er es ausgesprochen hat." Hazreti Ali 7.Jh & 'Daß du das Band knüpfst zu dem, der es zerreßt; daß du verzeihst dem, der dir Unrecht tut; daß du gibst dem, der dich beraubt."(Der Prophet Muhammed sallallahu 'aleihi wesellem)
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 Die Sahabe(Freunde des Propheten Muhammed a.s.)
Kemal06 Offline

Mitglied

Beiträge: 559

01.12.2006 21:00
Ömer Ibn Al-Hattab ( Allahs wohlgefalle auf ihm) antworten
Anfänglich gehörte ‘Umar zu den Gegnern des Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm; doch nach

seinem Übertritt zum Islam setzte er seine ganze Tatkraft für die Verbreitung des Glaubens ein.

Beispielhafte Frömmigkeit und Willensstärke zeichneten sein Charakterbild aus.

Mit dem Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, verband ihn eine tiefe Freundschaft, die

durch die Ehe des Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, mit ‘Umars Tochter Hafsa noch gefestigt

wurde. Der Übertritt ‘Umars brachte für den Islam eine Wende. Vorher mußten die Muslime in ständiger

Furcht vor den Ungläubigen leben. Einige hatten ihren Glauben sogar vor den Makkanern verheimlicht.

Sie konnten ihre Gebete nicht in der Öffentlichkeit verrichten. Dies alles änderte sich, nachdem ‘Umar

Muslim geworden war. Als erstes rief ‘Umar die Oberen von Makka zusammen, und vor dieser

Versammlung erklärte er, ein Anhänger des Islam zu sein. Man starrte ihn schweigend an, niemand

konnte ein Wort der Entgegnung herausbringen.

In allen Schlachten und Unternehmungen stand ‘Umar dem Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm,

zur Seite. Seine Liebe zu Allah (t) und Seinem Propheten war groß, stärker als Blutsbande oder

Freundschaft.

Nach dem Tod des ersten Kalifen Abu Bakr wurde Umar zum zweiten Kalifen der Muslime gewählt. Nach

der großen Ausweitung des islamischen Reiches und während seiner langjährigen Amtszeit wurde Umar

(r), während er das Gebet verrichtete, von einem christlichen Sklaven erdolcht.

'Umar (r) lag in seinem Blut bis zum Ende des Gebets, dann wurde er heimgetragen.

"Wer ist mein Attentäter?" fragte 'Umar.

"Abu Lu'lu'a", sagten die Leute.

"Alles Lob gebührt Allah!" sagte 'Umar, "Es ist wenigstens kein Muslim, der mein Blut vergossen hat."

Als er sein Ende nahen fühlte, rief 'Umar seinen Sohn ´ Abdullah zu sich.

"Mein Sohn", sagte er, "gehe zu 'A'ischa; grüße sie von 'Umar. Sprich zu ihr nicht von mir als dem Führer

der Gläubigen; denn ich bin es nicht mehr. Übermittle ihr meinen letzten Wunsch, in ihrer Gruft an der

Seite des Gesandten Allahs und meines großen Vorgängers beigesetzt zu werden."

´A'ischa (r) weinte, als 'Abdullah ihr den Wunsch seines Vaters überbrachte.

"Ich wollte diesen Platz eigentlich für mein eigenes Grab freihalten, aber 'Umar gilt mir mehr", sagte sie.

'Abdullah brachte seinem Vater 'A'ischas Einverständnis.

"Alles Lob gebührt Allah!" sagte 'Umar. "Das war mein größter Lebenswunsch. Aber höre, 'mein Sohn,

wenn du meinen Leichnam zu 'A'ischas Gruft bringst, grüße sie nochmals von mir und bitte sie nochmals

um ihre Erlaubnis. Willigt sie ein, bestatte mich dort. Sonst bringe mich auf den Friedhof von AI-Madina."

'Umar war zehn Jahre und sechs Monate Kalif. Diese Periode wird als das "Goldene Zeitalter des Islam"

bezeichnet: Die zarte Pflanze, die der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, hinterlassen

und die Abu Bakr (r) gegen Stürme geschützt hatte, wuchs unter 'Umars unermüdlicher Pflege zu einem

hohen und weitverzweigten Baum heran. Der Islam wurde zu einer Weltmacht und konnte nun die Zeiten

überstehen.


Literatur:Perlen um den Propheten

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