Sie sind vermutlich noch nicht im Forum angemeldet - Klicken Sie hier um sich kostenlos anzumelden Impressum 
(Islam ist “Frieden, Reinheit, Hingabe” und “Gehorsam”) "Der Mensch ist Richter über die Worte die er noch nicht ausgesprochen hat und Gefangener seiner Worte nachdem er es ausgesprochen hat." Hazreti Ali 7.Jh & 'Daß du das Band knüpfst zu dem, der es zerreßt; daß du verzeihst dem, der dir Unrecht tut; daß du gibst dem, der dich beraubt."(Der Prophet Muhammed sallallahu 'aleihi wesellem)
Sie können sich hier anmelden
Dieses Thema hat 0 Antworten
und wurde 646 mal aufgerufen
 Die vier rechtgeleiteten Khalifen
Kemal06 Offline

Mitglied

Beiträge: 559

24.01.2008 17:08
Der Schwiegersohn & 4. Khalif Ali radiallahuanhu § Ehli Beyt antworten

Quran § Sunnah

Als Ali [radiAllahu anh] von Ibn Muldscham tölich verwundet wurde, erinnerte er die Muslime an das, was sie niemals aufgeben sollten, gefunden in der 149sten Ansprache:

Mein letzter Wille ist, bezüglich Allah [ta’ala], dass man nicht an einen Partner für Ihn glaubt und bezüglich Muhammed [sallAllahi alayhi wa sallam], dass man nicht seine Sunnah missachtet. Behaltet diese zwei Säulen bei und entzündet diese Laternen.

Ironisch ist, dass Ali [radiAllahu anh] das Gleiche in Ansprache 176 sagt:

Und wisset, dass der Qur'an ein Berater ist, der niemals betrügt, ein Führer, der niemals irreführt und ein Erzähler, der niemals lügt. Niemand wird neben diesem Qur'an sitzen, ohne dass er aufsteht und eine Vermehrung oder eine Verminderung erreicht haben wird- eine Vermehrung in seiner Führung oder der Eliminierung seiner (spirituellen) Blindheit. Ihr solltet auch wissen, dass niemand etwas nach dem Qur'an brauchen wird und niemand wird frei sein von Leid vor dem Qur'an.

Ansprache 91 aussagt:


Sogar als Er Adam [alayhi sallam] sterben ließ, ließ er sie nicht ohne jemanden, der unter ihnen als Beweis für Seine Gottheit dienen würde und als Bindeglied zwischen ihnen und Seinem Wissen, und Er sorgte für Beweise durch Seine erwählten Propheten und Träger der Sicherheit Seiner Botschaft, Zeitalter nach Zeitalter, bis der Prozess eine Ende fand mit unserem Propheten Muhammad [sallAllahu alayhi wa sallam] und Seine Appelle und Warnungen erreichten Endgültigkeit.

Ansprache 147, in welcher Ali [radiAllahu anh] jene beschreibt, die fehlgeleitet sind:

Die Leute werden sich auf eine Teilung einigen und sie werden sich von der Gemeinschaft abgespalten haben, als ob sie die Imame des Quran seien und nicht der Quran ihr Imam.

Oh Allah! Bewahre uns so zu werden wie jene, die den Quran aus ihrer eigenen Laune heraus interpretieren.

In Ansprache 162 benutzt Ali [radiAllahu anh] folgende Begründung für sein Recht auf das Kalifat:

Was die Unterdrückung von uns in dieser Angelegenheit angeht, obwohl wir am höchsten waren was Herkunft angeht und die stärkste Beziehung hatten zum Gesandten [sallAllahu alayhi wa sallam] Allahs [ta'ala].
Überdies zitiert dasselbe Nahdsch Al-Balagha Ali [radiAllahu anh] in Ansprache 205 wie folgt:

Bei Allah, ich hatte keine Neigung zum Kalifat und kein Interesse an der Herrschaft, aber ihr selbst ludet mich dazu ein, es zu tun und bereitetet mich darauf vor.

Gemäß diesem Brief sagte Ali [radiAllahu anh]:

Wahrlich, jene, die Abu Bakr [radiAllahu anh], Umar [radiAllahu anh] und Uthman [radiAllahu anh] den Treueeid gaben, haben mir, basierend auf dem gleichen Grundsatz, die Treue geschworen. Jene, die bei der Wahl anwesend waren, haben kein Recht, ihren Eid zurück zu nehmen und jene, die nicht anwesend waren bei diesem Anlass, haben kein Recht zu widersprechen. Und wahrlich, Shura [Beratung] steht den Mudschahir und den Ansar zu und wen auch immer sie auswählten, wurde Kalif, zur Freude und mit Zustimmung Allahs.

Wir sollten unsere Aufmerksamkeit nun auf eine Phrase richten, welche von den Schiiten hervorgebracht wird und diese ist „Ulil-Amr“ (diejenigen, welche mit Autorität ausgestattet sind), basierend auf dem folgenden Quran-Vers (4:59)

Lasst und sehen, was Nahdsch -Al Balagha (Brief 53) zu dieser Angelegenheit zu sagen hat:

Wenn ihr mit Problemen konfrontiert werdet, die ihr nicht lösen könnt, oder mit einer schwierigen Situation, aus der ihr nicht entkommt oder wenn ungewisse und zweifelhafte Umstände euch verwirren und durcheinanderbringen, dann wendet euch Allah [ta'ala] und dem ehrenwerten Propheten [sallAllahu alayhi wa sallam] zu, denn Allah [ta'ala] hat dies jenen befohlen, die er leiten möchte. Der Weg, sich Allah [ta'ala] zuzuwenden ist, fleißig nach den klaren und deutlichen Befehlen in Seinem Buch zu handeln, und sich dem ehrenwerten Propheten [sallAllahu alayhi wa sallam] zuzuwenden heisst, seiner Sunnah zu folgen, welche allgemein als authentisch aufgezeichnet gilt.

Was die Verteilung von Gerechtigkeit [und somit von Richtern] angeht, so müsst ihr sehr vorsichtig sein, wenn ihr für diese Stellen Beamte auswählt. Ihr müsst Leute mit hervorragendem Charakter, hohem Wert und vorzüglicher Vergangenheit finden. Sie müssen folgende Fähigkeiten haben:
Die Menge von Rechtsstreitigkeiten und die Komplexität von Fällen dürfen sie nicht dazu veranlassen, dass sie die Beherrschung verlieren. Wenn sie bemerken, dass sie in einem Urteil einen Fehler begangen haben, sollten sie nicht darauf beharren, indem sie es zu rechtfertigen versuchen. Wenn die Wahrheit ihnen klargemacht wurde oder vor ihnen sich der rechte Weg öffnet, dann sollten sie es nicht als unter ihrer Würde ansehen, diesen gemachten Fehler zu korrigieren, oder das getane Übel wieder gut zu machen. Sie sollten nicht verdorben, gierig oder geizig sein. [...]
Schauen wir, wie Nahdsch al-Balagha die Ahlul Bayt definiert in Brief 9:

Es war die Praxis des ehrenwerten Propheten [sallAllahu alayhi wa sallam], die Ahlul Bayt in den Kampf zu schicken, um seine Gefährten zu schützen, wenn eine Schlacht geführt wurde und einige flohen.
Diese Mitglieder von Banu Haschim kämpften oft mit nur einer Hand und einige traf gar das Martyrium, wie z.B.: Ubayda bin Harith wurde in der Schlacht von Badr getötet, Hamza bin Abdul Muttalib in Uhud und Dschafar bin Abu Talib in der Schlacht von Mu'tah.

Ansprache Nr. 162 kommen, in welcher Ali [radiAllahu anh] den folgenden Grund nennt für sein Recht auf das Kalifat:

Was die Unterdrückung von uns in dieser Angelegenheit angeht, obwohl wir am höchsten waren, was die Herkunft angeht und die stärkste Beziehung hatten zum Gesandten [sallAllahu alayhi wa sallam] Allahs [ta'ala].

Ansprache 97 zu glauben:

Ich habe die Gefährten des Propheten [sallAllahu alayhi wa sallam] gesehen, aber ich finde unter euch keinen, der ihnen ähnelt. Sie begannen den Tag mit Staub im Haar und Gesicht und verbrachten die Nacht in Niederwerfung und stehend im Gebet. Manchmal legten sie ihre Stirn auf den Boden, manchmal ihre Wangen. Mit der Erinnerung an die Wiederauferstehung sah es so aus, als ob sie auf glühenden Kohlen standen. Es sah so aus, als ob zwischen ihren Augen Zeichen waren, wie Knie von Ziegen, entstanden durch lange Niederwerfungen. Wenn Allah [ta'ala] erwähnt wurde, vergossen ihre Augen Tränen, bis ihre Hemdenkragen damit getränkt waren. Sie zitterten aus Angst vor Strafe und Hoffnung auf Belohnung, wie der Baum zittert an Tagen sturmigen Windes.

Ansprache 146, in welcher Ali [radiAllahu anh] dem Kalif Umar [radiAllahu anh] rät:


In dieser Sache ist der Sieg oder die Niederlage nicht abhängig von der Größe der Streitkräfte. Es ist Allahs Religion, welche er über jeden anderen Glauben gestellt hat und Seine Armee, welche er mobilisiert und ausgeweitet hat, bis sie den Punkt erreichte, wo sie heute steht. Wir haben ein Versprechen Allahs und Er wird sein Versprechen erfüllen und seine Armee versorgen.
Die Rolle des Kopfes der Regierung ist die eines Fadens für eine Perlenkette, da sie die Perlen verbindet und zusammenhält. Wenn der Faden reißt, werden sie verstreut und gehen verloren und werden nie wieder zusammenkommen. Die Araber von heute, auch wenn sie klein an Zahl sind, sind groß wegen des Islams und stark wegen ihrer Einheit. Du solltest wie die Achse für sie sein und die Mühle [der Regierung] zum Rotieren bringen mit der hilfe der Araber und sei ihre Wurzel.

aus Ansprache 228:

Möge Allah den so und so belohnen, welcher die Beule geebnet hat, welcher die Krankheit geheilt hat, dem Unheil entsagt hat und die Sunnah etabliert hat. Er verliess [diese Welt] mit unbefleckter Kleidung und geringen Mängeln. Er erreichte Gutes [in dieser Welt] und blieb sicher von den Bösartigkeiten. Er bot Allah Gehorsam an und fürchtete Ihn, wie Er es verdient. Er ging weg und verliess die Leute und liess sie in teilenden Wegen, worin die irregegangenen keine Rechtleitung erreichen können und die geleiteten keine Gewissheit erreichen können.

Weiter noch, Ibn Abil-Hadid, ein Kommentator von Nahdsch al-Balagha erwähnt, dass er eine original handschriftliche Kopie des Autors [Syed Radi] von Nahdsch al-Balagha hat, in welcher „Umar“ statt „der so und so“ steht.

In Ansprache 163 lesen wir einen Ratschlag: Ich hasse es, dass ihr sie verflucht, aber wenn ihr ihre Taten beschreiben würdet und ihre Situation neu bewerten würdet, wäre dies eine bessere Art des Sprechens und ein überzeugenderer Weg zum Diskutieren. Statt sie zu beschimpfen, solltet ihr sagen, „Ya Allah! Bewahre unser Blut und ihr Blut, bringe Versöhnung zwischen uns und ihnen und führe sie aus ihrer Irreleitung, so dass der, der die Wahrheit nicht kennt, sie nunmehr erkennen mag und der, welcher sich zur Rebellion geneigt fühlt, davon abkehrt.“

Lasst uns sehen was Ansprache 91 dazu sagt:

Wisse, dass die mit tiefgründigem Wissen, von denen sind, welche davon fernbleiben die Vorhänge zu öffnen, welche über dem Unbekannten liegen.
Und ihre Anerkennung ihres Unwissens über die Details der versteckten Unbekannten [Dinge], bewahrt sie davor weiter zu forschen. Allah lobt sie für ihr Geständnis, dass sie unfähig sind das Wissen zu erlangen, welches ihnen verboten ist.

Ansprache 127:

Bezüglich meiner Person; 2 Gruppen von Leuten werden verdorben sein. Der, der mich zuviel liebt und seine Liebe ihn von der Gerechtigkeit wegführt, und der, welcher mich zuviel hasst und sein Hass zieht ihn weg von der Gerechtigkeit. Der beste Mann bezüglich meiner Person ist der welcher den Mittelweg genommen hat. Seid also mit ihm und seid mit der grossen Mehrheit [der Muslime], denn Allahs Yad [Hand - des Schutzes] ist mit der Mehrheit. Ihr solltet euch vor Teilung hüten, denn der von der Gruppe isolierte ist Beute für Scheytan, so wie das von der Herde isolierte Schaf eine Beute für den Wolf ist.

O Allah führe mich auf dem Weg der Weisen!

 Sprung  
Haftungshinweis: Trotz sorgfältiger inhaltlicher Kontrolle übernehmen wir keine Haftung für die Inhalte externer Links. Für den Inhalt der verlinkten Seiten sind ausschließlich deren Betreiber haftbar.
Xobor Forum Software von Xobor.de
Einfach ein Forum erstellen