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(Islam ist “Frieden, Reinheit, Hingabe” und “Gehorsam”) "Der Mensch ist Richter über die Worte die er noch nicht ausgesprochen hat und Gefangener seiner Worte nachdem er es ausgesprochen hat." Hazreti Ali 7.Jh & 'Daß du das Band knüpfst zu dem, der es zerreßt; daß du verzeihst dem, der dir Unrecht tut; daß du gibst dem, der dich beraubt."(Der Prophet Muhammed sallallahu 'aleihi wesellem)
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 Die Sahabe(Freunde des Propheten Muhammed a.s.)
Kemal06 Offline

Mitglied

Beiträge: 559

01.12.2006 20:52
Halid (Khalid) Ibn Al-Walid(Allahs wohlgefalle auf ihm) antworten

war der geborene Feldherr. Bei Uhud kämpfte er auf der Seite der Qurais". Er war es, der den Gang der
Schlacht entschied: Der Sieg der Muslime war schon in naher Sicht, die Führer der Qurais wichen schon
zurück. Plötzlich sah Halid den Engpaß im Rücken der muslimischen Armee unverteidigt - an der Spitze
eines Stoßtrupps stürmte er über den Paß und griff die islamische Armee überraschend an. Nach dem
Frieden von Al-Hudaibiya nahm Halid den Islam an. Sein militärisches Talent überstrahlte bald die
anderen. Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, erkannte sofort seinen Wert und gab
ihm den Titel "Saifullah" (Schwert Allahs). Aber die übrige Welt bemerkte seine unerreichte Begabung für
die Kriegskunst erst, als der Islam über die Grenzen Arabiens hinausdrang.
Auch Abu Bakr erkannte gleich Halids Fähigkeiten. Er übertrug ihm den Oberbefehl für den irakischen
Feldzug. Halids Heldentaten in diesem Unternehmen haben in der Geschichte wenig ihresgleichen. In
etwa elf Monaten überrannte er den ganzen Irak und brachte ihn unter das Banner des Islam, obwohl er
nicht mehr als 10.000 Mann hatte. Mit dieser kleinen Streitmacht besiegte er Massen, die zwanzigmal
größer waren. Ihre Waffen und ihre Ausrüstung waren den seinigen überlegen, aber mit seinem Glauben
an Allah (t) wußte Halid, wie man mit einer kleineren Streitmacht und weniger guten Waffen gewinnt.
Im Irak schlug Halid insgesamt 15 Schlachten. In allen war sein Sieg vollständig, und die Fahne des
Islam durfte das Schlachtfeld niemals verlassen, ehe der Feind endgültig geschlagen war. So wurde Halid
gegen Ende des Feldzuges zum Schrecken des Feindes: Schon allein die Tatsache, daß Halid ein Heer
befehligte, ließ den Feind erzittern.
Halid war aber nicht nur ein großer Eroberer, sondern auch ein erstklassiger Verwalter, Er achtete darauf,
daß in den von ihm eroberten Städten und Gebieten alles wohl geordnet wurde. Er zog nie weiter, ehe
dies erledigt war. Er ließ einen Stellvertreter zurück, der auf alles aufpassen mußte. Auch ernannte er
einen Richter, der die Streitigkeiten der Bevölkerung schlichtete.
Halid (r) war äußerst gutherzig und gerecht. Sein Heer hatte strikte Anweisung, Bauern und Bürgern kein
Leid zuzufügen. "Sie sind die Stärke der Gesellschaft", sagte er. "Sie sollen immer mit Güte und Achtung
behandelt werden."
Dies war etwas Neues für das eroberte Land. Die persischen und byzantinischen Hauptleute waren sehr
hart zum Volk gewesen. Halids Behandlung gewann die Herzen der Bevölkerung in dem Maße, wie sie
ihre früheren Herren haßte.
Halids Liebe zu Allah (t) war so groß wie sein Haß gegen Allahs Feinde.
Abu Bakr sagte: „Halid ist das Schwert Allahs. Dieses Schwert hat Ungläubige wie ein Blitz getroffen.“
Stets wünschte sich Halid, als Märtyrer auf dem Wege Allahs zu sterben. Dieser Wunsch wurde ihm nicht
erfüllt. Als er im Sterben daheim lag, weinte er und sagte:
„Ich habe an mehr als 100 Schlachten teilgenommen; und da sterbe ich auf meinem Bett, wie wenn ein
Kamel stirbt. So möge Allah den Feiglingen keinen Trost geben!“

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