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(Islam ist “Frieden, Reinheit, Hingabe” und “Gehorsam”) "Der Mensch ist Richter über die Worte die er noch nicht ausgesprochen hat und Gefangener seiner Worte nachdem er es ausgesprochen hat." Hazreti Ali 7.Jh & 'Daß du das Band knüpfst zu dem, der es zerreßt; daß du verzeihst dem, der dir Unrecht tut; daß du gibst dem, der dich beraubt."(Der Prophet Muhammed sallallahu 'aleihi wesellem)
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 Hadithe
Kemal06 Offline

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Beiträge: 559

27.06.2007 19:16
Gräber besuchen.. antworten

Hadithe über

das Besuchen

der Gräber















Zusammengestellt und übersetzt von

Revan ibn Muhammed & Mudschahid Yahya ibn Dschamaladdin



Ahadith über die Thematik



„Wer auch immer den Wunsch hat die Gräber zu besuchen, lass sie sie für die Erinnerung an die kommende Welt besuchen.''


Es wird in Muslim, Abu Dawud, Tirmidhi, Ibn Majah, und Al-Nisa'i durch verschiedene Überlieferungsketten berichtet.


„Besucht eure Toten und überbringt ihnen den Friedensgruß, weil dort bei ihnen eine Lektion für euch liegt.''


Es wird in Ibn Abi Al-Dunya, Ahmad (3:38, 5:356) und von Tabarani in seinem Werk „Kabir" überliefert. Al-`Iraqi sagte: „Die Überlieferungskette ist Hasan(gesund).“



„Besucht die Gräber, somit werdet ihr an das Leben nach dem Tod erinnert.''


Al-Hakim überliefert es (1:377, 4:330) mit einer guten (jayyid) Überlieferungskette, Al-`Iraqi entsprechend.


„Besucht die Grabstätten, weil sie die Herzen weicher machen.''


Tabarani erwähnt es in seinem Werk „Kabir“ und Haythami in „Majma` Al-Zawa'id" (#152).



„Der Prophet (Sallallahu aleyhi we sellem) platzierte einen Stein über dem Grab von `Uthman Ibn Maz`un und sagte: „Durch dieses werde ich erkennen, wo das Grab von meinem Bruder `Uthman ist."


Abu Dawud and andere überlieferten dies.


„Kein Mensch besucht das Grab seines Bruders und setzt sich zu ihm, ohne dass sein Bruder dessen Gesellschaft genießt, bis er aufsteht.“


Zitiert von Ibn Abi Al-Dunya in dem Werk „Kitab al-qubur", Ibn `Abd al-Barr in „Al-Tamhid", Suyuti in „Sharh Al-Sudur" S. 202, Ghazali im Buch über die Erinnerung des Todes in seinem Werk „Ihya" und Zabidi in seinem Kommentar über „Ihya" 10:367. Al-`Iraqi sagte: „Es wurde für stark Sahih erklärt von `Abd Al-Haqq Al-Ishbili.“


Der Prophet sagte: „Ich gestattete euch nicht, die Gräber zu besuchen, aber nun dürft ihr sie besuchen!“


[Wird als Teil eines längeren Hadithes erzählt: von Burayda bei Muslim, Al-Tirmidh (hasan sahîh), Abu Dawud, Al-Nasa'i, `Abd al-Razzaq (3:569) und anderen; von Abu Sa`id Al-Khudri ibn Ahmad mit einer gesunden Überlieferungskette von Überlieferern, wie dargelegt in Al-Haythami (3:58), Malik, Al-Hakim (1990 ed. 1:530), der es für stark erklärt hat bei Muslims Kriterium, Al-Bayhaqi in Al-Sunan Al-Kubra (4:77 #6984), und Al-Bazzar mit einer starken Überlieferungskette von Kommentatoren, wie es von Al-Haythami (3:58) festgelegt wurde; von Ibn Mas`ud in Ibn Majah, al-Daraqutni in seinem Sunan (4:259), `Abd al-Razzaq (3:572-573), Ibn Hibban (3:261), Al-Hakim(1990 ed. 1:531), und Al-Bayhaqi in Al-Sunan Al-Kubra (4:77 #6983). Alle mit schwachen Überlieferungsketten gemäß Al-Arnawut sind von Anas in Ahmad und Al-Bazza mit der Überlieferungskette wo in Al-Harith ibn Nabhan enthalten ist, welcher demnach schwach ist für Al-Haythami (4:27), Al-Hakim (1990 ed. 1:531-532), und Al-Bayhaqi in Al Sunan Al-Kubra (4:77 #6984).]


„Besucht die Grabstätten der Kuffar nur, wenn ihr ausreichend weint. Wenn ihr nicht weint

dann besucht sie nicht, sonst könnte euch etwas von dem treffen, was sie getroffen hat.“


Überliefert bei Muslim


















Berichte über den Besuch von Resulallahs(Sallallahu aleyhi we sellem) Grab und den Gräbern der Gefährten(Radiyallahu Anh)


Dawud Ibn Salih (der Herrscher von Medina) berichtete:“ Marwan [Ibn Al-Hakam] sah eines Tages einen Mann, der sein Gesicht auf das Grab des Propheten legte. Er sagte: „Weißt du was du da tust?'' Als er sich ihm näherte, realisierte er, dass es Abu Ayyub Al-Ansari (Radiyallahu Anh) war, der daraufhin sagte: „Ja, ich kam zu dem Propheten und nicht zu einem Stein.''


Überliefert von Ibn Hibban in seinem Sahih, Ahmad (5:422), Al-Tabarani in seinem Mu`jam Al-Kabir(4:189) und seinem Awsat entsprechend zu Haythami in Al-Zawa'id (5:245 und 5:441 #5845 Buch über Hadsch, Im Abschnitt über die Ehre, erwiesen an die Bewohner von Medina im Kapitel: „Das Gesicht gegen das Grab des Propheten zu legen'' und im Buch über das Kalifat # 9252 und im Kapitel über die Führerschaft von jenen, die dafür nicht geeignet sind''). Al-Hakim in seinem Mustadrak (4:515); die beiden zuletzt Genannten und Al-Dhahabi sagten, dass es Sahih ist. Es wird außerdem bei Al-Subki in Shifa' Al-Siqam (S. 126) zitiert, sowie bei Ibn Taymiyya in Al-Muntaqa (2:261ff).



Von Scheich Abul Hasan wird das als Beweis gesehen, dass es Ibn Umars (Radiyallahu Anh) Gewohnheit war das Grab des Nabi (Sallallahu aleyhi we sellem) zu besuchen, dies wird in dem Werk „Muwatta“ von Imam Malik wie folgt geschildert:


Buch 9; Verkürzen des Gebetes; Abschnitt 22; Gebet des Propheten (Sallallahu aleyhi we sellem)

Nummer 9.22.71:

Yahya erzählte mir von Malik, dass Abdullah Ibn Dinar(Radiyallahu Anh) sagte: „Ich sah Abdullah ibn Umar (Radiyallahu Anh) beim Grab des Propheten (Sallallahu aleyhi we sellem) anhalten und er flehte um Segen für den Propheten (Sallallahu aleyhi we sellem), Abu Bakr (Radiyallahu Anh) und Umar (Radiyallahu Anh).“


Im Muwatta von Imam Muhammed Ibn Hasan Al Schaybani wird dies wie folgt erwähnt:


„49. Das Grab des Propheten (Sallallahu aleyhi we sellem) und der Respekt, den es verdient:

Malik setzte uns wie folgt in Kenntnis: „Abdullah Ibn Dinar informierte uns, dass es Ibn Umars (Radiyallahu Anh) Gewohnheit war zum Grab des Propheten (Sallallahu aleyhi we sellem) zu gehen, wenn er auf Reise gehen wollte und von einer Reise kam. Er erbat für den Propheten (Sallallahu aleyhi we sellem) Segenswünsche, machte Bittgebete und ging anschließend.''


[Muhammad [Ibn Hasan Al-Shaybani] sagte: „Dies ist, was gemacht werden muss. Wenn jemand nach Medina kommt, sollte er zuerst das Grab des Propheten (Sallallahu aleyhi we sellem) besuchen.“


Gräber als Orte der Anbetung


Imam Ibn Hajar Al-Haythami (Rahmetullahi Aleyh) stellt in seinem Werk „Al-Zawajir 'an Iqtiraf Al-Kaba'ir“ folgendes klar:


In Ahmad, Bukhari und Muslim wird überliefert, dass der Prophet (Sallallahu aleyhi we sellem) sagte: „Möge Allah die Juden und die Christen verfluchen, sie haben die Gräber ihrer Propheten als Anbetungsstätte genommen.“


Zudem wird in Ahmad, Bukhari, Muslim und Nesai folgender Hadith überliefert:


„Das sind diejenigen, die, wenn ein frommer Mensch unter ihnen stirbt, eine Gebetsstätte über ihn bauen.“


Die Ursache, dass die Gräber als Anbetungsstätte genommen werden, ist offensichtlich bedenklich und eine Ungeheuerlichkeit, denn der Prophet(Sallallahu aleyhi we sellem) verfluchte diejenigen, welche die Gräber ihrer Propheten und der Rechtschaffenen als Anbetungsstätte nehmen.


Ein Grab als Anbetungsstätte zu nehmen, bedeutet, auf dem Grab oder in Richtung des Grabes zu beten. Das Verbot hierüber wird ausschließlich nur für ein Grab von jemanden angewendet, der verehrt wird, egal ob es ein Prophet oder ein Wali ist, was durch diesen Hadith bewiesen wird: „Wenn ein rechtschaffner Mensch unter ihnen...''; Weswegen unsere Kollegen auch sagen, dass es nicht erlaubt ist in Richtung eines Grabes von einem Propheten oder Wali ein Bittgebet auszuführen (wegen dem Segen von ihnen; Tabarruk) oder wegen der hohen Achtung vor ihnen, d.h. unter diesen beiden Bedingungen ist dies verboten:


a) dass es das Grab von jemanden ist, den man Ehre erweist und den man respektiert.


b) und dass das Gebet in Richtung des Grabes oder auf dem Grab gemacht wird, mit der Absicht der Gewinnung des Segens von ihm oder aus der hohen Achtung vor ihm.


Dass solch eine Tätigkeit eine Ungeheuerlichkeit ist, ist durch den oben genannten Ahadith bekannt. (Shaykh ' Abd Al-Wakil Durubi: Wenn keine der Bedingungen erfüllt ist (von den oben genannten), ist es erlaubt, das Gebet nahe einem Grab durchzuführen.)


[Al-Zawajir 'an Iqtiraf Al-Kaba'ir, 1/148-49]




Macht nicht mein Grab zu einem Iyd




Abu Hurayra (Radiyallahu Anh) berichtet, dass der Prophet sagte: „Macht nicht mein Grab zu einem Iyd“ (Abu Dawud)


Die folgenden Anmerkungen und die Übersetzung von Hafiz Al-Sakhawi's Fatwa sind aus Scheich GF Haddads englischer Übersetzung:


Was die Hadithe anbetrifft: „Macht mein Grab nicht zu einem Platz der Festlichkeit," dieses ist eine falsche Übersetzung (manche übersetzen es absichtlich falsch indem sie sagen: „macht mein Grab nicht zu einer Versammlungsstätte von Besuchern"!!), die korrekte Übersetzung ist: „Macht nicht mein Grab zu einem Jahrestag von Festlichkeiten und keineswegs mehr.“ dies bedeutet: „Besucht mich häufig und nicht nur einmal im Jahr. Macht daraus keinen Iyd.“


Iyd bezeichnet zwei Sachen:

- eine Zeit, die (= `aada) jährlich wiederkehrt; dieses ist die Bedeutung hier.


- eine Zeit, die man mit festlichen Tätigkeiten verbindet (= `ayyada).



Der Prophet erklärte Mu`adh ibn Jabal, dieser sein Grab zu besuchen solle, wann immer er aus dem Yemen zurückkommt. (Musnad Ahmad mit zwei stichhaltigen Ketten, wie durch Al-Haythami, Al-Bazzar, Al-Tabarani im Al-Kabir und im Musnad Al-Shamiyyin, Ibn Abi ` Asim im Al-Ahad wal-Mathani und Al-Sunna angegeben, Ibn Hibban in seinem Sahih, Al-Bayhaqi im Al-Sunan Al-Kubra.) Er versprach seine Fürbitte für die, die es auch so tun. Es gibt Übereinstimmung, dass solch ein Besuch zu der Sunna und das Qurubat oder den empfohlenen Handlungen der Ibadah gehört.


So ist die korrekte Bedeutung „Besucht mich häufig und ständig.“ Dieses ist die Erklärung, die durch die Ulama bevorzugt wird, unter ihnen Hafiz Al Sakhawi, der Schüler des Imam Al-Hadith Ibn Hajar, in seinem Kapitel „Die Bedeutung der Hadith: „Macht nicht mein Grab zu einem Iyd.“ im „al-Qawl al-Badi` fil-Salat was-Salam `ala al-Habib al-Shafi“ (Beirut 1987/1407) S. 159-160:


Der Autor des „Silah Al-Mu'min“ sagte: „Es ist wahrscheinlich, dass die Absicht (murad) der Aussage des Propheten: „Macht nicht mein Grab zu einem „Iyd“, die Hervorhebung und Unterstützung (Al-hathth) der Häufigkeit den Propheten(Sallallahu aleyhi we sellem) zu besuchen ist und das Besuchen nicht Hand zu haben wie bei einem Jahrestag (Festtag), welcher sich im Jahr nicht mehr als zweimal ereignet. Diese Bedeutung wird durch seine Aussage gestützt: „Macht eure Häuser nicht zu Gräbern“ das heißt, unterlasst nicht die Gebete in euren Häusern und macht sie dadurch nicht ähnlich den Gräbern, in denen man nicht betet." (Hier endet das Zitat aus Silah al-mumin)


Es gibt keine Vereinbarung über dieses. Es scheint, dass der Prophet darauf deutete, was er im anderen Hadith hinsichtlich des Verbotes über das Nehmen seines Grabs als Ort der Niederwerfung sagte, oder es beabsichtigte damit zu sagen, es nicht als ein Ort der Versammlung zu nehmen. Wir haben bereits etwas zu diesem Fehler im Ahadith im Rahmen dieses Kapitels gesagt. Einige der Kommentatoren des „Masabih“ haben gesagt: „Die Aussage des Propheten ist eine verkürzte Form der Aussage: „Macht den Besuch meines Grabes nicht zu einer Jahresfestlichkeit.“ und seine Bedeutung ist das Verbot (formal) der Versammlung für seinen Besuch in der Weise, dass die Leute zusammenkommen, um Iyd zu feiern. Die Juden und die Christen pflegten sich für den Besuch der Gräber ihrer Propheten zu versammeln und sich mit Unterhaltung und Musik zu beschäftigen, also verbot der Prophet dies seiner Gemeinschaft."


Es wird ebenfalls gesagt, dass das Verbot des Propheten vermutlich darauf gerichtet war seine Gemeinde vor einer Mühsal zu bewahren (raf’ al-maschaqqa) und auch, weil es nicht hoch angesehen ist, dass sie sein Grab zu sehr ehren. Ich sage: „Die Betonung und die Ermutigung sein nobles Grab zu besuchen ist in vielen Ahadith aufgezählt und es würde genügen diese aufzuzählen. Es genügt allein der Hadith, in dem der Vertrauenswürdige und von Allah bestätigte Prophet verspricht, dass seine Fürsprache für diejenigen, die ihn besuchen, Pflicht wird und die Imame, die direkt nach seiner Zeit bis heute kamen, sind sich alle einig, dass dies eine der besten Taten ist um Allah näher zu kommen. Scheichulislam Takiuddin al-Subki sagt in seinem Buch „Schifa al-Siqam“: „Eine große Anzahl von Imamen hat in dem Hadith: „Niemand grüßt mich, ohne dass Allah meine Seele zurückschickt, damit ich ihn grüßen kann.“ (Abu Dawud mit einer starken Kette), die Legalität des Besuches des Grabes des Propheten (Sallallahu aleyhi we sellem) gesehen.“ Ich sage: „Dies ist eine gesunde Schlussfolgerung, denn wenn der Besucher den Propheten grüßt, ist die Antwort von Nahem gegeben und dies ist eine begehrte Wohltat, welche Allah uns leicht möglich gemacht hat um wieder und wieder zu dem Anfang des Segens zurückzugelangen.“










Das Besuchen des Grabes Imam Abu Hanifas

seitens der Gelehrten


Abu Hanifa sein Grab wurde von vielen Gelehrten besucht und von vielen, die in Schwierigkeiten geraten sind um dort ihre Bittgebete zu verrichten. Es wurde auch gesehen, dass sie seitens Allahs Hilfe bekommen haben.


Einige dieser Gelehrten sind folgende:


Wenn Imam Schafi sich in Bagdad befand, hat er immer wieder Abu Hanifas Grab besucht. Als Grund dafür gab er folgendes an: „Wann immer ich einen Wunsch habe, besuche ich Abu Hanifas Grab und verrichte ein Gebet mit zwei Rakah für Allahs Wohlgefallen und mache dort mein Bittgebet. So half Allahu Teala mir schnell und mein Wunsch wurde erfüllt.“


Imam Nawawi überliefert in seinem „El-Minhadsch“ und einige Mutakallim ebenfalls, dass Imam Schafi Abu Hanifas Grab besucht hat und neben dem Grab das Frühgebet verrichtet hat, aber kein Kunut gelesen hat. Man fragte Imam Schafi: „Warum hast du das Kunut ausgelassen?“


Er gab als antwort: „Aufgrund meiner Achtung gegenüber dem Besitzer dieses Grabes habe ich Kunut ausgelassen.“


Abdullah ibn Mubarak hat beim Besuch von Abu Hanifas Grab geweint und gesagt: „Ibrahim an-Nahai und Hammad Bin Sulayman sind gestorben und haben dich als Nachfolger für uns gelassen. Allah sei barmherzig mit dir! Nach dir konnte keiner dein Nachfolger sein!“

Ibn Mubarak sagte dies und weinte dabei bitterlich.


Als Hasan bin Umâre (Richter von Bagdad – beim Besuch des Haythuran-Friedhofes) an Abu Hanifas Grab kam, sagte er: „Der Nachfolger, den die Salaf uns ließen, warst wahrlich du. Diejenigen, die du uns als Nachfolger gelassen hast, sogar wenn sie im Wissen deine Nachfolger sind, so sind sie es im Zuhd und in der Taqwa nicht, außer Allah macht sie erfolgreich.“

(Ibn Hajar al-Haythami; Manaqib-i Imam Azam S.172)


Wir listeten diese Kapitel auf um zu zeigen, dass die großen Gelehrten von damals schon die Gräber der Ulama besuchten und dort Dua machten. Dies ist ein Beweis für die oben aufgelistete Thematik.

Das Besuchen der Friedhöfe


Imam Abu Hanifa (r.h) seiner Aussage zufolge, gibt es keinen Schaden darin die Friedhöfe zu besuchen.
Imam Muhammed Esch-Scheybanis (r.h) offener Aussage zufolge besteht auch kein Schaden darin, dass Frauen die Gräber besuchen, denn die Erlaubnis ist nicht nur den Männern gegeben.


Im Buch namens „Aschriba“ wurde folgendes gesagt:
Die Gelehrten haben bzgl. der Frauen eine Meinungsverschiedenheit. Schemsul Eimme Serahsa sagte: "Das Wahre ist, dass darin nichts Schlechtes ist, wenn sie die Gräber besuchen." In Tehzib jedoch steht: „Das Besuchen der Friedhöfe ist Mustahab. Die Art des Besuches muss so sein, wie es war, als man die Person zur Lebzeiten besucht hat.“ (Also wenn man der Person nahe kommen konnte, darf man auch dem Grab nahe kommen.)


Wie wird der Friedhof besucht?


Für denjenigen, der den Friedhof besuchen möchte, ist Folgendes Mustahab: Erst verrichtet er ein Zwei-Rakah-Gebet und bei jeder Rakah liest er nach der Fatiha die Ayatal Kursi und dreimal die Sura Ikhlas (Kul huwallahu ehad…). Danach schenkt er die Hasana (guten Taten) dem Toten, den er aufsuchen wollte. Allah schickt dann in dessen Grab ein Licht und gibt demjenigen, der dieses Gebet verrichtet, viel Hasana.


Danach macht man sich auf denWeg zum Friedhof, ohne sinnloses Geschwätz anzufangen. Wenn er zum Friedhof kommt, zieht er sich die Schuhe aus1. Dann wendet er seinen Rücken gegen die Kibla und setzt sich in Richtung des Grabes und spricht: „Oh ihr Leute des Grabes, Allahs Friede sei über euch. Allah soll euch und uns vergeben. Ihr kamt vor uns und habt uns verlassen und wir folgen euch.“ Auch im Buch Gharaib ist dies so.


Wenn er Dua machen will, steht er auf und richtet sich gegen die Kibla. Dies ist auch im Buche Hizanetul Muftin so.


Wenn die Person, die man besucht, ein Schahid ist, sagt man: „Wegen eurer Geduld sei der Friede Allahs über euch. Die Letzte Wohnstätte – das Jenseits – wie wunderschön ist sie doch.“ (Sure 13; 24)


Wenn die Gräber der Kuffar und der Muslime gemischt sind, sagt man: „Der Friede Allahs sei über den Muslimen.“ Danach liest er die Sura Fatiha, Ayatal Kursi, Sura Zilzal, Sura Takasur. Dies ist auch in Gharaib so.


Wann besucht man die Friedhöfe?


An vier Tagen innerhalb der Woche ist das Besuchen der Gräber vorteilhaft. Montag, Donnerstag, Freitag und Samstag.


Der Besuch am Freitag sollte nach dem Freitagsgebet sein. Dies wäre schön.


Samstag sollte der Besuch bis zum Sonnenaufgang sein.


Donnerstag sollte der Besuch vor dem Dhuhr-Gebet sein, es gibt auch welche, die sagten: „Am Ende des Tages.“


Ebenfalls wird der Besuch der Gräber besonders bei gesegneten Nächten wie bei der Laylatul Baraat vollzogen.


Bei anderen gesegneten Zeiten, am Zehnten von Dhil-Hidscha, an den Tagen von Iyd und anderen Zeiten kann man die Gräber ebenfalls besuchen. Dies ist auch in Gharaib so.


Das Legen der Hand auf ein Grab


Burhanul Terjumani sagt Folgendes:

„Ich kenne das Legen der Hand auf ein Grab nicht als eine Sunna oder als Mustahab. Ich sehe jedoch keinen Schaden darin dies zu tun.“


Aynul-Eimme Kerabisi sagt Folgendes:

„Wir haben von den früheren Gelehrten erfahren, dass dies nicht verabscheut wird.“


Schemsul Eimme el-Mekki sagt: „Dies ist eine Bidat.“ In Gunye ist dies ebenfalls so.


Das Küssen des Grabes und das Streicheln


Man streichelt und küsst das Grab nicht. Dies ist eine Tradition der Christen. Im Küssen des Grabes von dem Vater und der Mutter ist kein Schaden enthalten. Im Buch Gharaib ist dies ebenfalls so.


Auf dem Friedhof herumzulaufen


In Yetime wird Folgendes berichtet:

Hudschendi wurde gefragt:

„Wenn das Grab der Eltern sich zwischen den Gräbern der Muslime befindet, darf er über die Gräber laufen um zu dem Grab seiner Eltern zu gelangen? Darf er Dua machen und Tesbih bei dem Besuch dort?“


Der Imam sagte:

„Wenn er nicht auf die Gräber steigt, darf er dies tun.“


Er wurde wieder gefragt:

„Wenn jemand einen besonderen Platz zu besuchen hat auf einem Friedhof und dort gibt es keine Wege, darf er dann auf die Gräber treten?“


Der Imam sagte:

„Wenn die Toten mit ihren Särgen begraben wurden, gibt es darin keinen Schaden.“


Es gibt welche, die sagten, sogar wenn sie nicht in Särgen sind liegt darin kein Schaden, da es notwendig ist.


Ein Mann, der sich auf dem Friedhof befindet und einen Weg beschreitet dort und in sein Herz das Gefühl kommt, dass sich auf dem Weg sein Grab an einer bestimmten Stelle befindet, läuft nicht über diese Stelle. Wenn in sein Herz jedoch nicht solches kommt, läuft er einfach drüber. Serahsi und Muhiyt sagen das Gleiche.


Auf die Gräber steigen


Aynul Eimme Kerabisi sagt Folgendes:

„Das Beste ist, wenn man nicht auf ein Grab steigt.“

Weberi jedoch erlaubte dies und sagte: „Die Decke des Grabes ist wie die Decke des Hauses. Dass man auf der Decke des Hauses herumläuft, ist gestattet.“


Schemsul Eimme Halwani sagte:

„Auf ein Grab zu steigen ist Makruh. Denn Ibn Mesud (r.a) sagt Folgendes: „Es ist mir lieber auf Feuer zu treten als auf ein Grab.“ Alaut-Tercumani sagt: „Derjenige, der über ein Grab läuft, wird ein Sünder. Denn die Decke des Grabes ist das Recht des Toten.“ In Gunye steht dies ebenfalls.


Schemsul Eimme Halwani sagt: „Manche Gelehrte gaben die Erlaubnis auf den Gräbern zu laufen.“ Hizantul Fetawa steht dies ebenfalls.


[Fetawayi Hindiyya Fetawai Alemgiriyye S.105-109)

Wa Allahu Alem.

O Allah führe mich auf dem Weg der Weisen!

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