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(Islam ist “Frieden, Reinheit, Hingabe” und “Gehorsam”) "Der Mensch ist Richter über die Worte die er noch nicht ausgesprochen hat und Gefangener seiner Worte nachdem er es ausgesprochen hat." Hazreti Ali 7.Jh & 'Daß du das Band knüpfst zu dem, der es zerreßt; daß du verzeihst dem, der dir Unrecht tut; daß du gibst dem, der dich beraubt."(Der Prophet Muhammed sallallahu 'aleihi wesellem)
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 Die Sahabe(Freunde des Propheten Muhammed a.s.)
Kemal06 Offline

Mitglied

Beiträge: 559

01.12.2006 20:44
Bilal ibn Rabah ( Allahs wohlgefalle auf ihm) antworten

ein von Abu Bakr gekaufter und freigelassener Sklave abessinischer Abstammung. Er gehört zu den
ersten Muslimen, die in Makka zum Islam kamen und sehr unter Mißhandlung und Folterung seitens der
Makkaner litten. In Al-Madina, wo er bei feierlichen Anlässen mit einer Lanze in der Hand dem Propheten
Muhammad, Allahs Segen und Friede auf ihm, voranschritt, war er dank seiner guten Stimme damit
betraut, die Gläubigen vom Dach der Propheten-Moschee zum Gebet zu rufen und wurde so der erste
Mu’aththin im Islam. Er starb in Damaskus im Jahre 642 n.Chr., zehn Jahre nach dem Tod des Propheten,
Allahs Segen und Friede auf ihm.
Bilal war aufrichtig im Glauben und rein im Herzen. Umayya, einer der führenden Männer, brachte Bilal
oft in der größten Mittagshitze hinaus in das breite Tal von Makka, warf ihn auf den Rücken, ließ ihm
einen mächtigen Stein auf die Brust legen und sprach: ”Du bleibst so liegen, bis du stirbst, wenn du nicht
Muhammad abschwörst und nicht zu unseren Göttern betest.“ ”Einer! Einer!“, rief Bilal und bekannte sich
trotz seiner Bedrängnis zum einzigen Gott, Allah.
Als Bilal so gequält wurde und ”Einer, Einer!“ rief, kam einmal Waraqa Ibn Naufal vorüber, bestärkte Bilal
in seinem Glauben und trat dann auf Umayya und die anderen zu, die sich an der Folterung Bilals
beteiligten. ”Ich schwöre bei Allah“, sprach er zu ihnen, ”wenn ihr ihn auf diese Weise umbringt, werde
ich sein Grab zu einer Wallfahrtsstätte machen.“
Auch Abu Bakr kam eines Tages dazu, als Umayya und seine Leute Bilal peinigten. Er fragte
Umayya: ”Fürchtest du nicht Allah, daß Er dich bestrafen wird für das, was du mit diesem armen
Menschen tust? Wie lange soll das noch gehen?“ ”Du warst es doch, der ihn verdorben hat“, erwiderte
Umayya, ”nun befreie du ihn auch aus der Lage, in der du ihn jetzt siehst!“ ”Ja, ich werde es tun“,
entgegnete Abu Bakr, ”ich habe einen schwarzen Sklaven, der kräftiger und stärker ist als Bilal und
deinem Glauben angehört. Den gebe ich dir für Bilal.“ Umayya war damit einverstanden.
Abu Bakr aber nahm Bilal und entließ ihn aus dem Sklavenstand, so wie er schon vor ihm sechs anderen
Sklaven die Freiheit geschenkt hatte.

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