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(Islam ist “Frieden, Reinheit, Hingabe” und “Gehorsam”) "Der Mensch ist Richter über die Worte die er noch nicht ausgesprochen hat und Gefangener seiner Worte nachdem er es ausgesprochen hat." Hazreti Ali 7.Jh & 'Daß du das Band knüpfst zu dem, der es zerreßt; daß du verzeihst dem, der dir Unrecht tut; daß du gibst dem, der dich beraubt."(Der Prophet Muhammed sallallahu 'aleihi wesellem)
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 Lebensgeschichte der Propheten
Kemal06 Offline

Mitglied

Beiträge: 559

07.06.2007 17:54
Der Versuch Ibrahim Aleyhisselam zu verbrennen antworten

[orange][b]Die Menschen Babylons führten ein Leben in Komfort und Wohlstand, was ihnen von Allâh beschert wurde. Trotz alldem vergaßen sie die Gnade Allâh´s zu ihnen und befolgten den Teufel. So beteten sie die Götzen an, die sie mit eigenen Händen meißelten, die weder schaden noch nützen und weder Schaden noch Nutzen erschaffen.

Ihr König „Numrûd“ war ein Tyrann und beging Unglaube. Er behauptete sogar Gott zu sein und befahl seinem Volk ihn anzubeten und nicht Allâh, den über alles Erhabenen.

In dieser abwegigen Umgebung wurde Prophet Ibrâhîm (zu Deutsch Abraham), möge Allâh ihm einen höheren Rang geben, geboren. In jungen Jahren schon hatte er die Eingebung an Allâh zu glauben, dem über alles Erhabenen, dass Allâh nichts und niemandem ähnelt und dass Er die gesamte Schöpfung erschaffen hat.

Als ihm der Islam offenbart wurde, rief er sein Volk auf, einzig Allâh anzubeten und befahl die Anbetung der Götzen zu unterlassen, die von ihnen künstlerisch gemeißelt und geschmückt wurden und wofür sie schlachteten, um sich ihnen, ihrer Meinung nach, zu nähern. Nicht viele gehorchten ihm. Sogar nahm ihre Arroganz und Ungerechtigkeit, angeführt von ihrem König Numrûd, zu.

Als Ibrâhîm, möge Allâh ihm einen höheren Rang geben, sah, dass sie immer noch an der Anbetung der Götzen hingen und die von ihm erbrachten deutlichen und klaren Hinweise und Beweise nicht akzeptierten, beschloss er ihren Götzen etwas anzutun, um ihnen dadurch seine Beweise zu zeigen, wodurch sie vielleicht aus ihrer großen Sorglosigkeit erwachen würden.

Zu den Bräuchen seines Volkes gehörte, dass diese Menschen ein Volksfest feierten, und als die Zeit des Festes eintrat, verließen sie die Stadt um in den Gärten und auf den Feldern außerhalb der Stadt, zu feiern.

Prophet Ibrâhîm, möge Allâh ihm einen höheren Rang geben, betrat dann das Haus der Götzen, worin diese von seinem Volk angebetet wurden und in dessen Mitte ein großer Götze war und rechts und links von ihm kleine Götzen. Er hielt in der rechten Hand eine Axt und schlug damit auf die kleinen Götzen ein, zerbrach und zerstörte sie und hing die Axt an den Hals des großen Götzen, damit es sichtbar für sein Volk wird, wenn es zurückkehrt, dass diese Götzen den Schaden nicht von sich fernhalten konnten und nicht anbetungswürdig sind im Gegensatz zu Allâh, dem Allmächtigen, dem Bezwinger.

Sein Volk kehrte zurück und die Menschen fanden heraus, dass er ihre Götzen zerstörte. Da sie sehr unwissend und ungläubig waren, verstanden sie nicht, was Prophet Ibrâhîm beabsichtigte, wurden wütend und wollten sich rächen. So wählten sie eine Art der höchsten Qual, welche das Verbrennen im Feuer ist, aus.

Die Ungläubigen sammelten Holz von all den Orten, von denen sie sammeln konnten, warfen diese große Menge Holz in eine mächtige Grube und entfachten Feuer darin. Das Feuer wurde größer und höher und gab ein angsteinflößendes Geräusch von sich, wovon man nichts Ähnliches gesehen oder gehört hatte.

Das Feuer entfachte sich so stark, dass es den Vogel verbrannte, der darüber flog und die Ungläubigen sich, aufgrund der hohen Hitze des Feuers, nicht nähern konnten. Wie sollten sie dann den Propheten Ibrâhîm, möge Allâh ihm einen höheren Rang geben, dort hinein werfen?

Der verdammte Iblîs kam zu ihnen, in der Gestalt einer Person und brachte ihnen bei, wie sie ein Katapult herstellen, weil dieses davor unbekannt war. Es wurde auch überliefert, dass ein Mann von ihnen namens „Hîzan“, der Erste war, der das Katapult herstellte und Allâh ihn von der Erde verschlucken ließ. Das Volk von Ibrâhîm, möge Allâh ihm einen höheren Rang geben, fesselte und band den Propheten Ibrâhîm, möge Allâh ihm einen höheren Rang geben, fest, während er dabei sagte:
„Lâ Ilâha Illâ Anta Subhanak, Laka l-Hamdu Wa Laka l-Mulku Lâ Scharîka Lak“.
Als er ins Feuer katapultiert wurde, sagte er, mit einer sich auf Allâh verlassenden Ausdrucksweise:
„Hasbuna l-Lâh wa Ni^ma l-Wakîl”.

Allâh gab seinem edlen Propheten ein prächtiges Wunder, so dass weder er noch seine Kleidung von dem Feuer verbrannt oder geschädigt wurde. Das Feuer verbrannte jedoch die Fesseln mit der er gefesselt wurde. Allâh der über alles Erhabene sagt:
}قُلْنَا يَا نَارُ كُونِي بَرداً وَسَلاماً عَلى إبْرَاهِيمَ (69){
{Qulnâ Yâ Nâru Kûnî Barda w-Wasalâman ^Alâ Ibrâhîm (69)}

Die Menschen stellten sich an weiten Orten und schauten sich diesen gewaltigen und furchtbaren Anblick an.

Numrûd verweilte einige Tage, ohne daran zu zweifeln, dass Ibrâhîm, möge Allâh ihm einen höheren Rang geben, vom Feuer verbrannt wurde, sah dann jedoch Ibrâhîm im Feuer sitzend und ein ähnlicher Mann neben ihn. Er sagte dann zu seinem Volk: „Ich habe Ibrâhîm lebend gesehen, und das ist meine Vermutung. Erbaut mir ein hohes Podium, damit ich nach dieser Angelegenheit schaue“. Sie errichteten für ihn ein Podium und er schaute davon und sah von da aus den Propheten Ibrâhîm, möge Allâh ihm einen höheren Rang geben, sitzend und neben ihn ein Mann in seinem Aussehen. Dann rief Numrûd den Propheten Ibrâhîm, möge Allâh ihm einen höheren Rang geben, fragend: „Kannst du raus kommen“?
Er antwortete: „Ja“
Er fragte ihn dann: „Befürchtest du, wenn du darin bleibt, dass es dir schadet“?
Er sagte: „Nein“

Trotz all diesen Wundern, blieben Numrûd und sein Volk bei ihrem Unglauben sowie bei ihrem Trotz und wurden nicht gläubig, außer Einige, die aber ihr Islam geheim hielten, aus Angst vor ihrem ungläubigen König Numrûd, der seine gerechte Strafe am Tag der Auferstehung erhalten wird.[/b][/orange]

O Allah führe mich auf dem Weg der Weisen!

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