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(Islam ist “Frieden, Reinheit, Hingabe” und “Gehorsam”) "Der Mensch ist Richter über die Worte die er noch nicht ausgesprochen hat und Gefangener seiner Worte nachdem er es ausgesprochen hat." Hazreti Ali 7.Jh & 'Daß du das Band knüpfst zu dem, der es zerreßt; daß du verzeihst dem, der dir Unrecht tut; daß du gibst dem, der dich beraubt."(Der Prophet Muhammed sallallahu 'aleihi wesellem)
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 Die Sahabe(Freunde des Propheten Muhammed a.s.)
Kemal06 Offline

Mitglied

Beiträge: 559

01.12.2006 20:36
Ali ( Allahs wohlgefalle auf ihm) antworten

Vetter des Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm. ‘Alyy war über neun Jahre alt, als der Prophet
seine göttliche Sendung erhielt.
Eines Tages sah er seinen Vetter und dessen Frau Chadidscha ihre Stirn auf den Boden neigen. Sie
priesen Allah den Allmächtigen. ‘Alyy war erstaunt; denn nie zuvor hatte er jemanden in dieser Weise
beten sehen. Als das Gebet beendet war, fragte ‘Alyy seinen Vetter, was dieses fremdartige Verhalten
bedeute.
Der Prophet sagte: ”Wir beten Allah, den Einzigen, an. Ich rate dir, es ebenso zu machen. Neige niemals
dein Haupt vor Al-Lat, Al-‘Uzza oder anderen Götzen!“ ”Von so etwas habe ich noch nie gehört“, sagte
‘Alyy, ”ich will zuerst meinen Vater fragen und es dir dann sagen.“ ”Du solltest jetzt noch nicht mit
jemandem darüber sprechen, sondern selbst darüber nachdenken und dann zu einem Entschluß
kommen“, riet der Prophet seinem kleinen Vetter.
Am nächsten Morgen nahm ‘Alyy den Islam an. Er war der erste Jugendliche, der sich der Gemeinschaft
des Islam anschloß. Eine ungewöhnlich selbständige Entscheidung für einen Jungen dieses Alters,
besonders in einer Gesellschaft, die dem Götzendienst huldigte! Sie war ein Beweis für seine ihm
angeborene Liebe zur Wahrheit.
‘Alyy (r) wuchs in der liebenden Fürsorge des Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, heran. Er
bekam eine tiefe Einsicht in die grundlegende Wirklichkeit des Lebens und des Glaubens. ‘Alyy's Liebe
zum Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, kannte keine Grenzen.
In der Nacht, als der Prophet nach Yathrib, dem späteren Al-Madina, aufbrach, war dessen Haus von
blutrünstigen Männern umzingelt. Ringsum blitzten gezückte Schwerter, und die Männer waren bereit,
den Mann, der aus dem Haus heraustrat, in Stücke zu schlagen. Der Prophet bat ‘Alyy, sich in sein Bett
zu legen, während er selbst unbemerkt das Haus verließ. Der Prophet versicherte seinem Vetter, daß ihm
dabei nichts Übles passieren würde. ‘Alyy sprang freudig in das Bett und schlief ruhig die ganze Nacht
lang. Um das Haus schwebte der Tod, aber ‘Alyy kümmerte sich nicht darum. Er war glücklich darüber,
daß er helfen konnte, das Leben des Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, zu retten.
‘Alyy war ein naher Blutsverwandter des Propheten, aber dieser wollte ihn noch enger an sich binden und
gab ihm seine Tochter Fatima (r) zur Frau. Sie war seine jüngste und von allen am meisten geliebte
Tochter. ‘Alyy würdigte diese Ehre damit, daß er keine andere Frau nahm, so lange Fatima lebte.
Al-Hasan (r) und Al-Husain (r) waren ihre beiden Söhne, die der Prophet, Allahs Segen und Friede auf
ihm, wie seine eigenen Kinder liebte.
‘Alyy (r) war der Held so mancher Schlacht zu Lebzeiten des Propheten. Mit Ausnahme des Feldzugs nach
Tabuk nahm er an allen Schlachten und Feldzügen teil. In der Schlacht von Badr vollbrachte ‘Alyy's
Schwert wahre Wunder: Nach arabischer Kampfart traten drei der tapfersten Krieger der Makkaner zum
Einzelkampf vor, und ‘Alyy tötete zwei von ihnen. Die Feinde verloren dadurch den Mut.
Auf dem Schlachtfeld von Uhud stand ‘Alyy (r) tapfer an der Seite des Propheten, Allahs Segen und
Friede auf ihm.
Nach ‘Uthmans Ermordung wurde er der vierte Kalif der Muslime. Eines Tages kam ‘Alyy (r) wie üblich
am Freitagmorgen zur Moschee. Er ging um die Moschee herum, um den Leuten zu sagen, daß sie sich
zum Gebet fertig machen sollten. Da sprang plötzlich ein Agent seiner Feinde auf ihn zu, schlug mit dem
Schwert auf ihn ein und verwundete ihn am Kopf. ‘Alyy (r) stürzte zu Boden, und jetzt fiel sein Mörder
über ihn her und hieb ihm mit dem Schwert auf den Kopf. Blut strömte hervor, und ‘Alyy's Bart färbte
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sich dunkelrot. ”Haltet den Attentäter!“ schrie der Kalif den Umstehenden zu, die vor Entsetzen wie
gelähmt waren.
Schwer verwundet wurde ‘Alyy (r) nach Hause getragen. Dann ließ er den Attentäter zu sich bringen und
sagte: ”Tötet ihn, wenn ich sterbe, aber wenn ich am Leben bleibe, will ich selbst mit ihm abrechnen,
sobald ich dazu in der Lage bin.“ Im Laufe des Tages wurde dem Kalifen jedoch klar, daß keine Hoffnung
mehr für ihn bestand. Er ließ seine Söhne rufen und gab ihnen den Rat, dem Islam zu dienen. Am
gleichen Abend verschied ‘Alyy, möge Allah an ihm Wohlgefallen haben, der vierte rechtgeleitete Kalif
des Islam.
Er ist 63 Jahre alt geworden und starb im selben Alter, in dem der Prophet, Allahs Segen und Friede auf
ihm, starb. In den letzten Augenblicken seines Lebens wiederholte er ständig folgende Verse des Qur’an
aus Sura 99, Vers 7 und 8: ”Wer also Gutes im Gewicht eines Stäubchens tut, wird es sehen, und wer
Schlechtes im Gewicht eines Stäubchens tut, wird es sehen.“

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