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(Islam ist “Frieden, Reinheit, Hingabe” und “Gehorsam”) "Der Mensch ist Richter über die Worte die er noch nicht ausgesprochen hat und Gefangener seiner Worte nachdem er es ausgesprochen hat." Hazreti Ali 7.Jh & 'Daß du das Band knüpfst zu dem, der es zerreßt; daß du verzeihst dem, der dir Unrecht tut; daß du gibst dem, der dich beraubt."(Der Prophet Muhammed sallallahu 'aleihi wesellem)
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 Hadithe
Kemal06 Offline

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Beiträge: 559

23.05.2007 12:58
Träumen antworten

Drei Grundsetze für die Traumdeutung:
Der Prophet Muhammad (s) empfahl zur Deutung von den Inhalten von Träumen: "Deutet sie nach ihren Namen, und benennt sie nach ihren Beinahmen, und der Traum ist gemäß dem ersten Deuter." (Ibn Madscha)

Anas b. Malik berichtet, daß Allahs Gesandter (s) gesagt hat: "Eines Nachts war mir im Traum, als ob wir im Hause von 'Uqba bin Rafi' seien und daß uns frische Datteln von Ibn Tab gebracht wurden. Ich habe es so ausgelegt, daß uns in dieser Welt "rifa" (Erhöhung) gewährt wird,und ein gesegnetes 'aqiba' (Ende) und dass unsere Religin "taba" (gut) ist." (Muslim)

"Wer nicht den Traum nach dem ersten Deuter sieht, der hat es nicht richtig getroffen" für einen Bericht verwendet hat, in dem davon die Rede ist, wie Abu Bakr einen Traum deutet und dann den Propheten (s) fragt: "Habe ich es richtig getroffen, oder habe ich es falsch gemacht?" Der Prophet(s) sagte: "Du hast manches richtig getroffen, und du hast manches falsch gemacht." Abu Bakr sagte: "Bei Allah, du musst mir sagen, was ich falsch gemacht habe!" Er antwortete: "Schwöre nicht"! (Buchari) Der Prophet (s) geht also nicht weiter auf die Deutung des Traumes ein, nachdem Abu Bakr ihn gedeutet hat, sondern läßt die erste gegebene Deutung stehen.

Allgemeine Grundsätze für die Traumdeutung:
"Hatte einer von euch letzte Nacht einen Traum?" (Muslim) und seine Aufforderung: "Wer von euch einen Traum hat, soll ihn erzählen, und ich deute ihn ihm" (Muslim) zeigen, dass der sunna- gemäß Träume deutbar sind und auch gedeutet werden sollen. Natürlich war zu Lebzeiten des Propheten Muhammad (s) er selbst für die Gefährten der beste Traumdeuter, doch gab er auch den Rat: "Erzähle davon nur einem, den du liebst" (Muslim) bzw. "nur einem Gelehrten oder guten Ratgeber" (Tirmidsi) bzw. "nur einen, der leibt oder einem mit Einsicht." (Abu Dawud, ibn Madscha).

Es muss eine nahestende Person sein ("einer der liebt" bzw. "den man liebt") oder eine Person sein ("einer der liebt" bzw. "den man liebt") oder eine Person, die auf Grund ihrer Gelehrsamkeit, Urteilsfähigkeit und Befähigung zum guten Rat zur Traumdeutung herangezogen werden kann. (Buchari)

Umgehen mit einem guten Traum:
1.Allah preisen Nach Abu Said al-Chudri hat der Prophet (s) gesagt: "Wenn einer von euch ein Traumgesicht sieht, das ihm lieb ist, dann ist es von Allah, dann soll er Allah dafür preisen, und er soll davon erzählen..."(Buchari,Nawawi) Das im Text benutzte Wort läßt schließen, daß für das Preisen die Worte "al-hamdu lillah - Allah sei gepriesen" passen sind. 2.Nicht jedem erzählen Wie gerade erwähnt, empfahl der Prophet (s) - anders als beim schlechten Traum - im Falle des guten Traumes davon zu erzählen. Allerdings machte er dafür gewisse Einschränkungen. So heißt es in einem Bericht von Abu Qatada, daß der Prophet gesagt hat: "Der gute Traum ist von Allah, und wenn einer von euch sieht, was ihm lieb ist, dann soll er keinem davon erzählen außer dem, den er liebt hat....."(Buchari)
3.Die Wahrheit sagen Außerdem warnte der Prophet Muhammad (s) unmissverständlich davor, beim Erzählen von Träumen von der Wahrheit abzuweichen. Er zählte dies im Zusammenhang mit zwei anderen Lügen auf, wodurch die große Tragweite deutlich gemacht wird:
"Zu den gewaltigsten Falschheiten gehört, dass einer einen anderen als seinen (wahren) Vater vorgibt, oder behauptet, gesehen zu haben, ws er nicht sah, oder Allah Gesandtem (s) unterstellt, was er nicht sah, oder Allahs Gesandtem (s) unterstellt, was er nicht gesagt hat." Nach einem anderen Bericht hat der Prophet (s) gesagt: "Wer von einem Traum (hulum) fälschlich erzählt, was er nicht gesehen hat, dem wird auferlegt, dass er einen Knoten zwischen zwei Gerstenkörner macht, und er vollbringt es nie..." (Buchari, Abu Dawud)

Umgehen mit einem schlechten Traum:
Abu Qatada berichtete: Der Prophet (s) hat gesagt: "Der gute Traum ist von Allah, und der
ungute Traum ist vom Schaitan. Wenn einer von euch einen unguten Traum hat, dann soll er davor Zuflucht suchen, und er soll auf seine linke Seite spucken, dann schadet es ihm nichts." (Buchari, Muslim, Abu Dawud)
Überlieferung: "... wenn einer von euch einen unguten Traum träumt, den er verabscheut, dann soll er auf seine linke Seite spucken, und er soll bei Allah Zuflucht davor suchen, dann schadet es ihm nicht." (Buchari, ähnlich Muslim)
In weiteren ahadith hierzu heißt es, man solle dreimal auf die linke Seite spucken. (Muslim, Nawawi: Rijadu-s-salihin) Auch das dreifachen Zufluchtsuchen bei Allah wir in einem hadith empfohlen. (Abu Dawud, Nawawi: Rijadu-s-salihin)
Schutzgebiet bei unguten TräumenChalid b. al-Walid sagte zu Allahs Gesandtem (s): "Ichhabe Alpträume." Allahs Gesandter (s) sagte zu ihm: "Sag: "Ich suche Zuflucht mit den vollständigen Worten Allahs vor Seinem Zorn und Seiner Strafeund dem Bösen Seiner Knechte und den bösen Eingebungen der Schaitane und davor, dass sie anwesend sind! " (Muwatta Imam Malik) Der schon erwähnte Muhammad bin Sirin sagte: "Und wenn einer etwas sieht, was er verabscheut, dann erzähle er es keinem, und er soll aufstehen, und er soll beten." (Buchari)

SeiteDer Prophet (s) empfahl auch, wie dies mehrere seiner Gefährten berichten, nach dem Zuflucht suchen bei Allah, die Seite zu wechseln. Allahs Gesandter (s) hat gesagt: "Wenn einer von euch träumt, was er verabscheut, soll er zu seiner linken Seite spucken und bei Allah Zuflucht suchen, dreimal, und sich von der Seite umwenden, auf der er lag." (Abu Dawud, Nawawi: Rijadu-s-salihin, ähnlich Muslim)zurück4.Nicht erzählenSchließlich wies der Prophet Muhammad (s) seine Gefährten an, einen unguten Traum niemanden zu erzählen. Dschabir berichtet, dass der Prophet (s) gesagt hat: "Wenn einer von euch einen unguten Traum hat, soll er keinem davon erzählen, denn es ist ein übles Spiel des Schaitans im Schlaf." (Muslim, ähnlich Buchari, Nawawi: Rijadu-s-salihin)
"Wenn der Schaitan mit einem von euch im Schlaf ein übles Spiel treibt, erwähnt es nicht den Leuten gegenüber!" (Muslim)


Der gute Traum:
Allahs Gesandter (s) hat gesagt: "Die Gesandschaft und das Prophetentum sind schon beendet, und es gibt keinen Gesandten
nach mir und keinen Propheten!" Da bedrückte das die Leute, und so sagte er: "Aber es gibt die guten Verheissungen!" Da sagten sie: "O Allahs Gesandter, und was sind die guten Verheissungen? "Er sagte: "Das Traumgesicht des Muslims, und es ist ein Teil der Teile des Prophetentums." (Tirmidsi) Schon in den Berichten über den Anfang der Offenbarung heißt es ja, wie 'Aischa sagte: "Das erste, womit bei Allahs Gesandtem (s) mit der Offenbarung begonnen wurde, war der gute Traumim Schlaf. Und er sah keinen Traum, der ihm nicht (zur Erfüllung) kam wie der Anbruch des Morgens..." (Buchari)
Allahs Gesandter (s) gesagt: "Es bleibt nichts vom Prophetentum außer den guten Verheissungen." Man sagte: 'Und was sind die guten Verheissungen?' Er sagte: "Der gute Traum." (Buchari, ähnlich Muwatta Imam Malik, Nawawi: Rijadu-s-salihin) Weiterhin hat der Prophet (s) den wahren Traum als den sechsundvierzigsten Teil des Prophetentums bezeichnet. Er sagte: "Der Traum des Gläubigen ist ein Teil der sechsundvierzig Teile des Prophetentums." (Buchari, Muslim, Tirmidsi, Nawawi: Rijadu-s-salihin) In anderen Überlieferungen heißt es: "Der gute Traum des rechtschaffenen Mannes ist ein Teil der sechsundvierzig Teile des Prophetentums" (Buchari). Schließlich gibt es auch die Überlieferung: "........der siebzigste Teil des Prophetentums." (Muslim)


Funktion der Traumdeutung:
Die Traumdeutung führt nach einem Wort des Propheten Muhammad (s) dazu, dass der Traum seinen festen Sinn bekommen kann. Er sagte: "Das Traumgesicht schwebt über dem Mann, solange es nicht gedeutet wird, und wenn es gedeutet ist, lässt es sich nieder." (Abu Dawud)




Istischare Gebet:
Dschabir berichtet: Der Prophet (s) pflegte uns "die Bitte um Gutes" für alle die Angelegenheiten zu lehren wie eine Sure aus dem Koran. Wenn einem von euch etwas wichtig ist, dann soll er (ein Gebet von) zwei rak'at (Zwei Gebetsabschnitte) verrichten, andere als die Pflicht, und dann soll er sagen: "O Allah, ich bitte Dich um Macht nach Deiner Macht, und ich frage nach Deiner gewaltigen Gunst, denn Du bist mächtig, und ich bin nicht mächtig, und Du hst Wissen und ich habe kein Wissen, und Du kennst (alles) das Verborgene. O Allah, wenn Du weißt,dass diese Angelegenheit gut für mich ist in meiner Religion und in meinem Lebenserwerb und dem Ausgang meiner Sache oder er sagte: in meiner Sache jetzt und am Ende dann bestimme es für mich. Und wenn Du weißt, dass diese Angelegenheit schlecht für mich ist in meiner Religion und in meinem Lebenserwerb und dem Ausgang meiner Sache oder er sagte: in meiner Sache jetzt und am Ende dann halte sie fern von mir und halte mich fern davon, dann mache mich zufrieden damit," und er soll sein Bedürfnis nennen!" (Buchari)

Belerung durch ein Traum:
Im folgenden Bericht von Talha geschieht
diese Belehrung oder Klarstellung durch die Antwort des Propheten Muhammad (s) auf eine Frage, die man sich im Zusammenhang mit dem Trauminhalt stellt. Zwei Männer waren einmal zu Allahs Gesandtem (s) gekommen und hatten gemeinsam den Islam angenommen. Der eine von ihnen war stärker in seiner Bemühung als der andere, nahm am Kampf teil und starb als schahid (Glaubenszeuge). Der andere lebte ein Jahr länger, dann starb er. Talha berichtet: "Dann sah ich im Schlaf einer aus dem Paradiesgarten heraus und ließ den ein, der als letzter von den beiden gestorben war. Dann kam er heraus und ließ den ein, der schahid geworden war. Dann kehrte er zu mir zurück und sagte: "Kehre um, es ist noch nicht Zeit für dich!" Dann, am Morgen, erzählte Talha den Leuten davon, und sie wunderten sich darüber, und dies erreichte Allahs Gesandten (s), und sie erzählten es ihm. Da sagte er: "Weshalb wundert ihr euch?" Sie sagten: "O Allahs Gesandter, dieser (eine) bemühte sich mehr von den beiden Männern, dann wurde er schahid, und der andere betrat vor ihm den Paradiesgarten!" Da sagte Allahs Gesandter (s) "Hat er nicht noch nach ihm ein Jahr gelebt?" Sie sagten: "Doch." Er sagte: "Hat er den Ramadan erlebt und gefastet und dies und das an Niederwerfung gebetet in dem Jahr?" Sie sagten: "Doch" Allahs Gesandter (s) sagte: "So ist, was zwischen beiden ist, weiter als was zwischen dem Himmel und der Erde ist." (Ibn Madscha)

Manche Gelehrte sagen ohne dies direkt auf Koran oder hadith zurückzuführen dass man es als nützlich ansehen und annehmen soll, wenn man danach von etwas Weißem oder Grünen träumt, und als schädlichen ansehen und vermeiden soll, wenn man von etwas Schwarzem oder Rotem träumt.

Hinweis und Zeichen aus Träumen :
Die Frage die sich hier stellte, war die Frage nach der "lailatu-l-qadr," dieser einzigartigen Nacht im Monat Ramadan, die nach diesem und anderen Prophetenworten in den letzten zehn Nächten, und zwar den ungeraden, des Monats Ramadan zu suchen ist. Der Überlieferer dieses Berichts, Abu Sa'id al-Chudri fährt dann fort und sagt: "Der Himmel goss Regen herab in dieser Nacht, und die Moschee hatte ein Dach, und die Moschee war durchgeweicht. Mit meinen eigenen Agen sah ich Allahs Gesandten (s) herausgehen mit Suren von Wasser und Tonerde auf seiner Stirn, am Morgen nach der Nacht zum einundzwanzigsten." (ebd) Die Bedeutung des Zeichens aus diesem Traum ist unmissverständlich. Ein anderes Beispiel ist der Traum von der schwarzen Frau. 'Abdullah b. 'Umar berichtet von einem Traum des Propheten (s) in Madina: "Ich sah eine schwarze Frau mit ungekämmten Kopf. Sie ging aus Madina heraus bis sie in Mahai'ah Halt machte, und ich habe es ausgelegt, daß die Seuche aus Madina übertragen wird nach Mahai'ah, und das ist al-Dschuhfah." (Buchari)






Träume über das Verborgene:
Der Prophet Muhammad (s) gab auf diese Weise auch die folgende Beschreibung des Propheten Isa (Jesus), den er ja selbst auf dieser Erde nie gesehen haben konnte. Er sagte: "Als ich nachts bei der Kaaba schlief, sah ich im Traum einen Mann mit lohfarbener Haut, so schön, wie man einen Mann mit lohfarbener Haut sehen kann. Sein gelocktes Haar fiel bis zwischen seine Schultern, vom Kopfhaar des Mannes tropfte Wasser, und er hatte seine Hände
auf die Schultern zweier Männer gelegt und umschritt das Heilige Haus, und ich fragte: "Wer ist das?" , und sie sagten: "Das ist Isa, Sohn von Marjam." (Buchari)

Bitte um ein Traum:
Ibn Umar sagte: "Leute von den Gefährten von Allahs Gesandtem (s) pflegten Träume zu sehen, zur Zeit von Allahs Gesandtem, und sie erzählten sie Allahs Gesandtem (s), und Allahs Gesandter
(s) sagte dazu, was Allah wollte, und ich war ein Knabe, jung an Jahren, und meine Bleibe war die Moschee, bevor ich heiratete. Da sagte ich zu mir selbst: Wenn in dir Gutes wäre, bestimmt würdest du sehen, wie das, was jene sehen!, und als ich eines Nachts schlafen ging, sagte ich: O Allah, siehst Du Gutes in mir, dann lass mich einen Traum sehen! Und während ich so (im Schlaf) war, da kamen zwei Engel zu mir, in der Hand eines jeden von ihnen beiden ein Kolben aus Eisen, die mich vor die Hölle brachten, und ich war zwischen den beiden, ich rief zu Allah: O Allah, ich suche Zuflucht bei Dir vor der Hölle! Dann sah ich mich einem Engel begegnen, in seiner Hand ein Kolbe aus Eisen, und er sagte: "Fürchte dich nicht, ein vortrefflicher Mann bist du, wenn du das Gebet mehrst!" Dann brachen sie mit mir auf, bis sie mich am Rand der Hölle anhielten, und da war sie eingefasst wie die Einfassung des Brunnens, mit Pfosten Brunnenpfosten, zwischen jeden zwei Pfosten ein Engel, in der Hand einen Kolben aus Eisen, und ich sah in ihr Männer, aufgehängt mit Ketten, die Köpfe nach unten, ich erkannte dort Männer derQuraisch. Dann brachten sie mich weg zu rechten Seite. Ich habe dies Hafsa erzählt, und Hafsa hat es Allahs Gesandtem (s) erzählt. Da sagte Allahs Gesandter (s): "Abdullah ist ein rechtschaffener Mann." Nafi sagte: Danach hat er nicht aufgehört, viel zu beten." (Buchari)

Nach einer anderen Überlieferung sagte der Prophet, als Hafsa ihm davon erzählte: "Abdullah ist ein rechtschaffener Mann, wenn er das Gebet in der Nacht mehrt." Entsprechend sagte hierzu az-Zuhri: "Und Abdullah mehrte danach das Gebet in der Nacht." (Buchari)



Ein Traum über den Propheten sallallahu aleyhi wesellem:

Ein für den Muslim besonderer bedeutender Traum ist der Traum, in dem er den Propheten Muhammad (s) sieht. Hierzu hat der Prophet (s) selbst gesagt: "Wer mich im Schlaf gesehen hat, der hat mich schon gesehen, denn der Schaitan nimmt meine Gestalt nicht an." (Buchari, Tirmidsi) Dieser Hadith ist auch mit leichten Abweichung folgendermaßen überliefert: "Wer mich sieht, hat die Wahrheit gesehen, denn der Schaitan ist nicht wie ich" bzw. "sieht nicht wie ich aus" usw. (Buchari) Beachtenswert ist allerdings die Überlieferung von Abu Huraira: Ich hörte den Propheten (s) sagen: "Wer mich im Schlaf gesehen hat, wird mich im Wachsein sehen, und der Schaitan nimmt meine Gestalt nicht an." Ibn Sirin sagte dazu. "Wenn er ihn (d.h. den Propheten (s) in seiner (wahren) Form gesehen hat.
" (Buchari)

Deutung der Träume über das Verborgene:

Uthman bin Ma'zun aufgenommen worden war, und der dort an einer Krankheit verstarb. Ihr zufolge hat der Prophet (s) gesagt: "Ich weiß nicht, was mit ihm geschieht." Da sagte sie: "Und ich war betrübt und schief. Da sah ich für Uthman eine Quelle fließen, und ich berichtete das Allahs Gesandtem (s), und er sagte: "Das sind seine Träume." (Buchari) Ein weiteres Beispiel wird von Aischa berichtet, die sagte, dass Allahs Gesandter (s) nach Waraqa gefragt wurde, und Chadischa sagte zu ihm: "Er glaubte an dich, aber er starb, bevor du als Prophet auftratest. "Da sagte Allahs Gesandter (s): "Er wurde mir im Traum gezeigt mit weißen Kleidern, und wenn er einer der Bewohner der Hölle wäre, hätte er andere Kleider getragen." (Tirmidsi)


Sexualträume:
Die Frau des Propheten Muhammad (s) Umm Salama berichtete, dass Umm Sulaim, die Frau von Abu Talha zu Allahs Gesandtem (s) kam und sagte: O Allahs Gesandter, Allah schämt sich nicht vor der Wahrheit. Muss die Frau ein Duschbad nehmen, wenn sie einen Sexualtraum hat? Da sagte Allahs Gesandter (s): "Ja, wenn sie die Flüssigkeit sieht." (Buchari) In einem zweiten Bericht heißt die Frage an den Propheten (s): Muss die Frau ein Duschbad nehmen, wenn es ihr im Schlaf wie einem Mann ergeht? (Muwatte Imam Malik) Damit ist konstatiert, dass Frauen wie Männer Sexualträume haben, und Frauen wie Männer deshalb, falls erforderlich, ihre körperliche Reinheit wieder herstellen. Doch abgesehen vom Zusammenhang mit der zum Gebet erforderlichen körperlichen Reinheit hat offenbar die Frage nach dem sexuellen Traum weder den Propheten (s) noch seine Gefährten beschäftigt. Dies hängt wohl damit zusammen, dass der Prophet Muhammad (s) noch seine Gefährten bei Gelegenheit ausdrücklich dazu angewiesen hat, die geschlechtliche Beziehung nicht zum Gesprächsthema zu wählen.

Handeln auf Grund eines Traums:

Abdullah b. Zaid sagte: Als Allahs Gesandter (s) befahl, eine Glocke anzufertigen, um damit zu schlage, um die Leute zum Gebet zu versammeln, erschien mir, und ich schlief, ein Mann, der eine Glocke in der Hand trug. Da sagte ich: O Knecht Allahs, verkaufst du die Glocke? Er sagte: Und was machst du damit? Da sagte ich: Wir rufen damit zum Gebet! Er sagte: Soll ich dir etwas weisen, das besser ist als das? Da sagte ich zu ihm: Doch! Da sagte er: Sag: Allah ist am größten...(usw.- die Worte des Gebetsrufs). Dann entferne er sich von mir, nicht weit, dann sagte er: Dann sagst du, wenn das Gebet beginnt: Allah ist am Größten.. (usw. - die Worte des iqama, des zweiten Gebetsrufes). Als es Morgen war, kam ich zu Allahs Gesandtem (s) und berichtete ihm, was ich gesehen hatte. Da sagte er: "Es ist ein wahres Traumgesicht, wenn Allah will, also stehe auf mit Bilal und bringe ihm dar, was du gesehen hast, und er soll damit (das Gebet) ankünden, denn seine Stimme ist mehr zum Rufen (geeignet) als deine." Da stand ich auf mit Bilal und machte mich daran, es ihm darzubringen, und er kündete damit(das Gebet) an. Er sagte: Da hörte dies Umar b. Al-Chattab, und er war in seinem Haus, und er kam heraus, mit schleifendem Gewand, er sagte: Bei dem, der dich mit der Wahrheit geschickt hat, o Allahs Gesandter, ich habe schon dasselbe gesehen, was er gesehen hat! Da sagte Allahs Gesandter (s): "Und Allah ist das Lob!" (Abu Dawud) Nach diesen Berichten wurden die Worte der beiden Gebetsrufe - adsan und iqama - wie die Muslime sie bis heute verwenden, vom Propheten Muhammad (s) nach dem festgelegt, was der Prophetengefährte Abdullah b. Zaid im Traum gesehen hatte.

Zukunftiges im Traum:

Aischa berichtet, dass Allahs Gesandter (s) gesagt hat: "Du würdest mir, bevor ich dich heirate, zweimal (im Traum) gezeigt. Ich sah den Engel, der dich in einem Streifen von Seide trug. Da sagte ich zu ihm. Decke auf!" und er deckte auf, und da warst du es. Da sagte ich: Wenn dies von Allah ist, geschieht es. (Buchari) In einem anderen Bericht sagte der Prophet (s) zu Aischa: "Ich habe dich im Schlaf gesehen, zweimal, als ein Mann dich in einem Seidenstreifen trug, und er sagte: "Die ist deine Frau, also decke sie auf!" und da warst du es. Da sagte ich: Wenn dies von Allah ist, geschieht es." (Buchari) Tatsächlich hat der Prophet Muhammad (s) ja, wie auch in dem ersten Bericht erwähnt, Aischa später geheiratet. Eines Tages hatte der Prophet Muhammad (s) im Hause der Umm Haram bint Milhan, der Frau von Ubada b. as-Samit Mittagsschlaf gehalten und wachte mit einem Lächeln auf. Umm Haram fragte ihn, weshalb er lächelte, und er sagte: "Leute von meiner Gemeinschaft wurden mit dargeboten als Kämpfer auf Allahs Weg, sie fuhren inmitten dieses Meeres als König auf den Thronen" - Ishaq (der Überlieferer) war unsicher. Umm Haram sagte: Ich sagte: O Allahs Gesandter, rufe zu Allah, dass Er mich (eine) von ihnen macht! Da bat Allahs Gesandter (s) darum, dann senkte er seinen Kopf, dann erwachte er und lächelte. Da sagte ich: Was macht dich lächeln, o Allahs Gesandter? Er sagte: "Leute von meiner Gemeinschaft wurden mir dargeboten, als Kämpfer auf Allahs Weg." und er sagte es wie beim ersten Mal. Da sagte ich: Oh Allahs Gesandter, rufe zu Allah, dass Er mich (eine) von ihnen macht! Er sagte: "Du bist von den ersten!" Dann fuhr sie über das Meer in der Zeit von Muawija b. Abi Sufjan, und sie wurde von ihrem Reittier abgeworfen, als sie vom Meer herauskam, und sie verstarb. (Buchari)

O Allah führe mich auf dem Weg der Weisen!

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