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(Islam ist “Frieden, Reinheit, Hingabe” und “Gehorsam”) "Der Mensch ist Richter über die Worte die er noch nicht ausgesprochen hat und Gefangener seiner Worte nachdem er es ausgesprochen hat." Hazreti Ali 7.Jh & 'Daß du das Band knüpfst zu dem, der es zerreßt; daß du verzeihst dem, der dir Unrecht tut; daß du gibst dem, der dich beraubt."(Der Prophet Muhammed sallallahu 'aleihi wesellem)
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 Tasawwuf
Kemal06 Offline

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Beiträge: 559

18.05.2007 12:04
Aussagen antworten

Hasan Basri
(g. 110)

Einer der ersten Sufis im wörtlichen und hauptsächlichen Sinne, wörtlich, weil er immer ein Talar aus Wolle trug. Der Sohn einer freigelassenen Sklavin von Umm Salama (Die Frau des Propheten) und eines Sklavens von Zayd ibn Thabit (Stiefsohn des Propheten), der große Imam von Basra, der Führer der Awliya und Gelehrten seiner Zeit, war bekannt für seine strikte Verkörperung der Sunnah des Propheten. Er war ebenfalls berühmt für sein phantastisches Wissen, seine Bescheidenheit und Askese, für sein ermahnen ohne irgendeine Autorität zu fürchten und für die Anziehungskraft seiner Reden und seines Auftretens.

Ibn Al-Dschwazi schrieb ein 100 Seiten Buch über sein Leben mit dem Namen: „Adab al-Scheich Al-Hasan al-Basri.“ In dem Kapitel über Hasan in „Sifat al-safwa“ erwähnt er, das Hasan eine weiße Talar hinterlassen hat, gemacht aus Wolle, welche er in jeder Jahreszeit an hatte und dies zwanzige Jahre lang. Als er starb, war dieses immer noch in einem wundervollen Zustand, sauber und in einer guten Qualität.
In dem Buch „Rawdat al-muhibbin wa nuzhat al-Mushtaqin“, schreibt Ibn Qayyim:„Eine Gruppe von Frauen ging am Tag von Iyd raus und schauten sich die Leute an. Sie wurden gefragt:„Wer war der schönste den ihr heute gesehen habt?“ Sie antworteten: „Es ist ein Scheich, der einen schwarzen Turban trägt.“[/i] Sie meinten Hasan Basri.

Der Hadith Meister Abu Nuaym al-Isfanahi (g.430) sagt in seinem Buch über die Biografie der Sufis genannt Hilyatul Awliya (Der Schmuck der Awliya) dass der erste, der eine Sufi Khaniqa baute, der Student von Hasan, Abdulwahid ibn Zayd (g.177) war, in Abadan, wo die heutige Grenze von Iran und Irak ist.

Hasan Basri und der Ruhm seiner Studenten als Sufi war der Grund, warum Ibn Taymiyya sagte: „Der Anfang des Tasawwufs ist in Basra.“ , in seiner Abhandlung al-Sufiyya wa al-Fuqara. Dies ist eine irreführende Behauptung gleich als würde man Hasan beschuldigen, dass er den Tasawwuf eingeführt hat. Eher ist es so, das Basra berühmt ist zwischen den Orten der Entwicklung der Schulen der Reinigung welche als Tasawwuf bekannt sind, aber deren Prinzipien keine anderen sind als der Quran und die Sunnah, wie wir es bereits schon zeigten.

Ghazali überliefert die Worte von Hasan über Dschihad al-Nafs in seinem Ihya:
Zwei Gedanken umgeben das Herz, eins von Allah und eins vom Feinde. Allah zeigt Barmherzigkeit über einen Diener der sich auf die Gedanken stützt, die von Ihm kommen. Er umarmt die Gedanken von Allah und bekämpft derweilen die vom Feind. Um die gegenseitige Anziehung des Herzens zwischen beiden zu zeigen, sagte der Prophet: „Das Herz des Gläubigen liegt zwischen den zwei Fingern des Barmherzigen.“ …Die Finger stehen für Aufruhr und Unentschlossenheit im Herzen…Wenn jemand den Befehlen des Hunger und Zornes folgt, erscheint die Herrschaft von Scheytan in ihm durch wertloser Leidenschaft und sein Herz wird das Nest und der Behälter von Scheytan, welcher sich durch diese Triebe ernährt. Wenn er gegen seine Triebe kämpft und es nicht zulässt, dass diese sein Nefs beherrschen, wird er den Charakter der Engel nachmachen. Dann wird sein Herz der Platz der Engel sein und sie leuchten darauf.
Eine Aussage die uns ebenfalls Imam Ghazali überliefert von Hasan, zeigt uns, wie Gottesfürchtig und Gewissenhaft er war: „Vergebung und Hoffnung sind zwei mächtige Segnungen über die Nachkommen Adams; aber ohne diese würden die Muslime nicht in den Straßen laufen."

Imam Azam Abu Hanife

(g.150)

Imam Abu Hanifa sagte: „Wenn diese letzten zwei Jahre nicht gewesen wären, wäre ich vernichtet gewesen."

Ibn `Abidin sagt dazu:
Für zwei Jahre hatte er sich der Gefolgschaft von Sayyidina Dschafar as-sadiq angeschlossen und er sammelte von ihm das Spirituelle Wissen welches ihn gnostisch machte auf dem Weg...Abu Ali Dakkak (Imam Quschayris Scheich) erreichte die Lehre von Abul Kasim Nasirabadi, welcher die Lehre von Imam Schibli erreichte, welcher von Sari al-Sakati die Lehre erreichte, welcher von Maruf al Karkhi die Lehre erreichte, welcher von Dawud at-Tai die Lehre erreichte, welcher die Lehre der Inneren und äußeren von Imam Abu Hanifa erreichte.


Sufyan-i Sewri

(g.161)

Ibn Kayyim al-Dschwaziyya überliefert in Madaridsch al-Salikin und Ibn Dschwazi im Kapitel Abu Haschim al-Zahid in seinem Sifat al-safwa und Hadith Meister Abu Nuaym in seinem Hilyat al-awliya, das Sufyan-i Sewri sagte:

„Hätte es Abu Haschim al-Sufi nicht gegeben, hätte ich nicht die dünne Präsenzen der Heuchelei in mir selbst wahrgenommen…Zu den besten der Menschen gehört der Sufi der in der Rechtswissenschaft bewandert ist.“


Ibn al-Jawzi überliefert ebenfalls folgendes:
Abu Haschim al-Zahid sagte: „Allah hat Entfremdung über diese Welt gestempelt damit die freundliche Gemeinschaft der Muridin (sucher) einzig nur darin besteht, mit Ihm zu sein und nicht mit der Welt und damit diejenigen, die Ihm gehorchen zu ihm kommen durch das Meiden der Welt. Die Leute des Wissens über Allah (ahlul marifa billah) sind fremde in dieser Welt und verlangen nach dem Jenseits.“

Imam Malik

(g.179)


Der Gelehrte von Medina, er war bekannt für seine intensive Frömmigkeit und liebe zu dem Propheten, welchen er so sehr respektierte und soviel Ehrfurcht zeigte, das er niemals sich auf sein Pferd setzte in den Grenzen von Medina aufgrund der Präsenz des Körpers vom Propheten und er schrieb kein Hadith nieder ohne die Waschung zu vollziehen. Ibn al-Dschwazi überliefert in seinem Sifat al-safwa:

Abu Musab sagte: „Ich ging um Malik ibn Anas zu sehen. Er sagte zu mir: „Schau unter mein Gebetsplatz oder unter mein Gebetsteppich und sieh was dort ist.“. Ich schaute nach und fand dort ein schreiben. Er sagte: „Les es!” und ich sah, das es sich um ein Traum handelte welches einer seiner Brüder gesehen hatte und ihn beinhaltete.

Er rezitierte was dort stand: „Ich sah den Propheten im meinem Traum. Er war in der Moschee und die Leute waren um ihm herum und er sagte: „Ich habe für euch unter meinem Kissen etwas gutes – oder wissen - versteckt und ich habe Malik aufgefordert es den Leuten auszuteilen.“ Dann fing Malik an zu weinen und ich verlies ihn.“

Wie auch Abu Hanifa und Sufyan-i Sewri bedingungslos bemerkten wie unausweichlich es ist, dem Sufi Pfad zu folgen um Perfektion zu erreichen, sagte auch Imam Malik das speziell der Tasawwuf eine Pflicht für die Gelehrten ist:

„Derjenige der Tasawwuf ausübt ohne das Heilige Gesetz gelernt zu haben, verdirbt sein Glauben und derjenige der das Heilige Gesetz studiert ohne Tasawwuf auszuüben verdirbt sich selbst. Nur derjenige, der beides kombiniert, erreicht die Wahrheit.“

Ibn Ajiba erklärt dies:
Scheich Ahmed Zarruq sagt: „Tasawwuf hat über zweitausend Definitionen, alle jedoch gehen auf die Aufrichtigkeit in der Hingabe zu Allah zurück…Jedem seine Definition hängt von seinem Zustand und dem Umfang seiner Erfahrung ab, seines Wissens und seines geschmackes worauf er seine Aussage: „Tasawwuf ist so und so.“ begründet.

Dann folgt noch das jeder der Awliya, welche zitiert werden (in Abu Nuayms Hilyatul Awliya) welcher ein Teil in Treuer Hingabe (sidq tawajjuh) hat, hat ein Teil in Tasawwuf und jedem sein Tasawwuf beinhaltet innere treue Hingabe. Aufrichtige innere Zuwendung ist eine der Bedingungen der Religion, da es die Sitte und den Inhalt der Taten formt, welche Allah akzeptiert. Sitte und Inhalt sind nicht gesund solange nicht die Innere Aufrichtigkeit und Zuwendung gesund ist. „Wenn ihr undankbar seid, so ist Allah auf keinen von euch angewiesen. Und Er findet nicht Wohlgefallen am Unglauben Seiner Diener; doch wenn ihr aber dankbar seid, so gefällt Ihm das an euch.“ (39;7)

Daher braucht Islam taten und es gibt keine Selbstreinigung (Tasawwuf) ohne das Wissen des Gesetzes (Fiqh), denn Allahs äußeren Gebote sind nicht bekannt außer durch das Wissen über das Gesetz. Es gibt auch kein wissen über das Gesetz ohne Selbstreinigung, genauso wie es keine Taten gibt ohne Aufrichtigkeit in der Zuwendung und dies gibt es nicht ohne Glauben.

Infolgedessen benötigt das Gesetz all diese Definitionen, wie der Körper die Seele braucht um auf dieser Welt leben zu können, beide brauchen sich gegenseitig. Das ist die Bedeutung von Imam Maliks Aussage: „Derjenige der Tasawwuf ausübt….“

Imam Schafi
(g.204)

Imam Suyuti überliefert in Tayid al-Hakika al-aliyya das Imam Schafi gesagt hat:
„Ich begleitete die Sufis und ich hörte von ihnen nur drei Dinge: Ihre Aussage, dass die Zeit ein Schwert ist, wenn du sie nicht schneidest, zerschneidet sie dich; ihre aussage, dass wenn du dein Ego nicht mit der Wahrheit beschäftigst, es dich mit der Lüge beschäftigt und ihre Aussage, das Entzug Immunität ist.“

Der Muhaddith al-Adschluni überliefert ebenfalls in seinem Buch Kaschful Hafa wa Muzil al-albas, das Imam Schafi sagte:
„Drei dinge wurden mir lieb gemacht auf dieser Welt: Verstellung zu vermeiden, Menschen nett zu behandeln und dem Weg des Tasawwuf zu folgen.“

Imam Ahmed bin Hanbal
(g.241)


Muhammed ibn Ahmed al-Saffarini al-Hanbali (g.1188) überliefert in seinem Ghidha al-albab li-Scharch Manzumat al-adab von Ibrahim ibn Abdullah das al-Qalanasi das Imam Ahmed über die Sufis sagte: „Ich kenne keine bessere Menschen als sie (die Sufis).“, jemand sagte zu ihm: „Sie hören doch Musik und erreichen ekstatische Zustände.“ Er sagte: „Willst du ihnen etwa eine Stunde verwehren mit Allah?“

Imam Ahmeds Bewunderung für Sufis kommt von der Ehrfurcht zu Harith ibn Muhasibi obwohl er vorsichtig war und die Schwierigkeiten des Weges der Sufis erwähnte, für diejenigen, die nicht bereit sind den Weg derer zu befolgen, die so sind wie Allah es seinem Propheten mitteilt: „Und gedulde dich zusammen mit denjenigen, die ihren Herrn morgens und abends anrufen - im Trachten nach Seinem Wohlgefallen; und laß deine Blicke nicht über sie hinauswandern, indem du nach dem Schmuck des irdischen Lebens trachtest; und gehorche nicht dem, dessen Herz Wir achtlos für die Erinnerung an Uns machten, (und gehorche nicht dem,) der seinen Gelüsten folgt und kein Maß und Ziel kennt.“(18;28)


Harith al-Muhasibi
(g.243)

Er war einer der frühesten Autoren von Abhandlungen über Sufis und der Lehrer von Dschunaid Abdulkahir al-Bagdadi, Tadsch aldin al-Subki und Dschamaleddin al-Isnawi. Alle erwähnen die Aussage, wo gesagt wird: „Auf den Büchern von Harith ibn Asad al-Muhasibi über Fiqh, Kalam und Hadith basieren wir,die Mutakallim (Theologen), Faqih (Juristen) und Sufis sind.“
Seine Bücher sind:
- Kitab al-riaya li Hukuk Allah (Buch über die Einhaltung der Rechte Allahs). Scheichulislam al-Izz ibn Abdussalam schrieb eine Verkürzung davon.
- Kitab al-Tawahhum (Buch der Vorstellung), eine Beschreibung des Tag des Gerichts
- Kitab al-Khalwa (Buch der Abgeschiedenheit)
- Risalat al-Mustarschidin (Abhandlung für diejenigen, die nach Rechtleitung fragen)
- Kitab fahm al-Quran (Buch über das Verständnis des Qurans)
- Kitab Mahiyyat al-Aql wa Ma’nahu wa ikhtilaf al-nas fihi (Buch über die Natur und den Verstand und die Bedeutung und die Unterschiede der Menschen darin)
- Al-Masail fi amal al-kulub wa al-jawarih wa al-aql (Fragen bezüglich der Werke des Herzens, der Organe und des Verstandes)
- Kitab al-azama (Das Buch der Großartigkeit)
- Al-Wasaya wa al-Nasaih al Diniyya wa al-Nafahat al-Kudsiyya li nafi Dschami al-bariyya (Die Spirituellen Legalitäten und Beratungen und die Heiligen Geschenke für den Lohn aller Kreaturen)


Kasim ibn Osman al-Dschui
(g.248)


Einer der großen Awliya von Damaskus welcher Hadithe von Sufyan ibn Uyayna nahm. Ibn al-Dschawzi überliefert in seinem Sifat al-safwa sagt, das al-Dschui erklärt hat, dass er den Namen al-Dschui (fern von Hunger) bekommen hat, weil Allah ihn stark gegen physikalischen Hunger gemacht hat durch den Spirituellen Hunger. Er sagt: „Sogar wenn ich einen Monat ohne Essen wäre, würde es mir nichts ausmachen. Oh Allah! Du hast dies mit mir getan; so vollende es ebenfalls!“

Imam Dhahabi schreibt über ihn in seinem Siyar alam al-nubala:
„Al-Abdi, bekannt als Kasim al-Dschui. Der Imam, das Vorbild, der Awliya, der Muhaddith…der Scheich der Sufis und der Freund von Ahmed ibn al-Hawari.“
Ibn al-Dschawzi schreibt ebenfalls, das Ibn Abu Hatim al-Razi sagte:
„Ich betrat Damaskus um jemanden zu sehen, der Hadithe überliefert. Ich kam an al-Dschui vorbei während eine große Menge sich im Kreis um ihn gesessen hatte und ihm zuhörte. Ich blieb stehen und hörte ihn folgendes sagen:
„Tue fünf Sachen ohne andere in deinem Leben: Wenn du präsent bist zwischen den Leuten, dann sei unbekannt: - Wenn du abwesend bist, lass dich nicht vermissen – Wenn du etwas weißt, ist dein Ratschlag unerwünscht – Wenn du etwas sagst, dann werden deine Worte widerlegt und wenn du etwas tust, kriegst du keinen Lohn dafür.

Ich rate dir fünf andere Sachen ebenfalls:
Wenn du getadelt wirst, vergelte es nicht; Wenn du gelobt wirst, sei nicht froh; Wenn du beschuldigt wirst, sei nicht bestürzt; Wenn man dich Lügner nennt, sei nicht wütend; Wenn man dich betrügt, betrüge nicht auch.“

Ibn Abu Hatim sagt: „Diese Worten waren mein ganzer Profit vom Besuch in Damaskus.“

Imam Dschunaid al-Bagdadi
(g.297)


Der Imam der damaligen Welt, sagte über die Definition eines Sufis folgendes:
„Der Sufi ist derjenige, welcher Wolle als die Spitze der Reinheit trägt, dem Pfad des Propheten folgt, den körperlichen Anstrengungen standhaltet, sein Leben dem Dienst und dem streben nach Wohlgefallen hingibt und alles was im Zusammenhang mit der Welt ist, verwirft.“

Hakim Tirmizi
(g.320)


Abu Abdullah Muhammed ibn Ali al-Hakim al-Tirmizi al-Hanafi, ein Faqih und Muhaddith von Khorasan und einer der größten damaligen Autoren des Tasawwufs von dem Ibn Arabi oft zitiert. (Dies ist nicht der große Hadith Gelehrte Abu Isa al-Tirmizi). Er schrieb viele Bücher von denen viele veröffentlich wurden.

Imam Abu Mansur Abdulkahir al-Bagdadi
(g.429)


Einer derer, die starkes Wissen besaßen über die verschiedensten Ansichten und Glauben der Gruppen bei den Muslimen und Nicht-Muslimen. Er schreibt in seinem Farq bayn al-Firaq: „Wisse, das Ahlu Sunna in acht Gruppen von Menschen geteil ist….die sechste Gruppe sind die Sufi Asketen (al-zuhad al-sufiya) welche verstanden haben für was sie leben und sich deswegen zurück gezogen haben, welche wissen durch Erfahrung gemacht haben und deswegen die Achtsamkeit als wahrhaftig akzeptiert haben, welche Allahs Vorherbestimmung/Zuteilung akzeptiert haben und mit dem zufrieden sind, was sich in erreichbarer nähe befindet.

Sie haben verstanden, dass das Hören, Sehen und ihr Denken gezählt werden zu ihren guten oder schlechten Taten und sie berechnen davon sogar das Gewicht eines Atoms. In Konsequenz dessen haben sie sich selber einen nutzen gebracht mit dem besten nutzen den man für das Leben nach dem Tod bringen kann. Ihre Reden haben den Weg des Gesetzes und der feinen Anspielungen in den Sitten der Leute des Hadith geleitet aber ohne die Beschäftigung mit unwichtigen Diskursen. Sie tun niemals eine gute Sache um sich selber zu zeigen und sie lassen von keiner guten Sache ab aus Scham. Ihre Din ist die Deklaration der Einheit und die Leugnung der Ähnlichkeit. Ihre Schule ist das überlassen der Angelegenheiten Allah, vertrauen in Ihn, absolute Ergebenheit in seine Befehle, Zufriedenheit mit dem, was sie von ihm bekommen haben und das meiden von allen Widersprüchen gegen ihn. „Das ist Allahs Huld; Er gewährt sie, wem Er will. Und Allah verfügt über die große Huld.“(57;21)

Er schreibt ebenfalls in seinem Usuluddin:
„Das Buch Tarikh al-Sufiyya (mehr bekannt als Tabakat as-Sufiyya) von Abdurrahman Sulami beinhaltet die Biografien von ca.1000 Scheichs der Sufis, von denen keiner einer häretischen Sekte angehörte und ein jeder von ihnen gehörte der Sunnitischen Gemeinschaft an, mit der Ausnahme von diesen drei: Abu Hilman von Damaskus, welcher behauptete von den Sufis zu sein aber an Inkarnation glaubte (Hulul); Husayn ibn Mansur Halladsch, dessen Angelegenheit problematisch ist, da ihm Ibn Ata’allah, Ibn Hafif und Abul Kasim al-Nasir Abadi ihn akzeptiert haben (wie die Hanbalis Ibn Aqil, Ibn Qudama und al-Tufi) und al-Qannad, über den die Sufis sagen, er sei von den Mutazilla gewesen und die Guten akzeptieren nicht die schlechten.“

Imam Abu Kasim Quschayri
(g.465)


Ein Muhaddith, der Hadithe überliefert hat, bei den tausenden von Schülern in Nisabur, wo er auch gegen die Mutazila kämpfte, bis er nach Mekka floh um sein Leben zu schützen, bis dahin war er der Schüler von dem großen Sufi Scheich Abu Ali Dakkak. Er war ebenfalls ein Mufassir, welcher ein kompletten Tafsir über den Quran schrieb, genannt „Lataif al-ischarat bi Tafsir al-Quran“ (Die Feinheiten und Anspielungen im Tafsir des Quran). Sein berühmtes Werk ist jedoch „Risalat ila Sufiyya“, welches eins der frühesten Handbücher über die Lehren des Tasawwuf ist, zusammen mit Abu Nasr al-Sarradsch (g.378) Kitab Al-Luma und Abu Talib al-Makkis(g.386) „Qut al-qulub fi muamalat al mahbub wa wasf tariq al murid ila maqam al tawhid“ (Das erleuchten der Herzen in der Beziehung zum geliebten und die Beschreibung des Weges der Sucher zu den Stationen des Tawhid) und Abdurrahman Sulamis (g.411) Tabakat al-Sufiyya.





Scheich Abu Ismail Abdullah Harawi Ansari
(g.481)


Ein Sufi Scheich, Meister des Hadith (Hafiz) und Quranische Kommentator (Mufassir) der Hanbali Schule, einer der großten fanatischen feinde der Erneuerungen und ein Student von Khwadscha Abul Hasan al-Kharqani (g.425), der frühe Großscheich von dem Naqschibendi Sufi Weg. Er ist dokumentiert bei Dhahabi in seinem Tarikh al-Islam und Siyar alam al-nubala, Ibn Radschab in seinem Dhayl tabaqat al-hanabila und Dschami in seinem Buch auf Persisch namens Manaqib-i Scheichulislam Ansari.

Er war ein produktiver Autor von Sufi Werken, zwischen denen folgende Bücher sind:
- Manazil al-sairin; darüber schrieb Ibn Qayyim ein Kommentar genannt Madarij al-Salikin.
- Tabaqat al-Sufiyya welches ein erweitertes Werk von Abu Abdurrahman Sulami(g.411) ist
- Kitab ilal al-maqamat (Buch der Fallen von spirituellen Stationen)
- Kitab sad maydan (auf persisch, Buch der tausend Felder); ein Kommentar bezüglich der Ayet: „Wenn ihr Allah liebt, so folgt mir und Allah wird euch lieben.“(3:31) Dieses Buch sammelt die Lektüren von al-Harawi, die er zwischen 447-448 gab in der großen Moschee von Herat (heute in Afghanistan) worin er eloquent die Wichtigkeit erzählt, dem Weg der Sufis zu folgen.
- Kaschful Asrar wa Uddat al-abrar (auf persisch, lösen der Schleier vom geheimen und der Nutzen der Frommen.)

Hudschetulislam Imam Ghazali
(g.505)


„Der Beweis des Islam“, Abu Hamid al-Tusi al-Ghazali, der Erneuerer des fünften Jahrhunderts, Gelehrter des Usulu Fiqh und Autor des berühmten Ihya Ulumid-Din. Er sagt in seiner Autobiographie al-Munqidh min al-dalal:

„Der Pfad der Sufis ist das reinen der Herzen von allem außer Allah…Ich kam auf den Schluss dass die Sufis die Sucher auf dem Weg Allahs sind und ihre Führung die beste Führung und ihr Weg der beste Weg ist und ihr Benehmen das am meisten gesegnete ist.
Sie haben ihre Herzen von allem außer von Allah gereinigt und sie haben ihre Herzen als Orte von Flüssen gemacht, worin das Wissen von Allah fließt.“

Ibn Ajiba erwähnt in seinem Iqaz al-himam, das Imam Ghazali Tasawwuf als Farz-i Ayn erklärt hat über jeden verantwortlichen Muslim ob Mann oder Frau, da niemand außer dem Propheten frei ist von innerlichen Krankheiten und Fehlern.

Abul Wafa ibn Aqil al-Hanbali
(g.513)


Wie al-Harawi al-Ansari, er war ein Hafiz und Faqih von der Hanbali Schule und er war ein starker Verteidiger der Sunna und des Tasawwuf. Er ist bekannt als einer derjenigen der die Schule von Imam Hanbal wieder erweckt hat, ebenfalls hat er Lehrer von verschiedenen Schulen gehabt. Wie andere Sufis seiner Schule wie Ibn Qudama (g.620) und al-Tufi (g.715), hat Ibn Aqil al-Halladsch als Awliya bezeichnet und hat seine Wahrhaftigkeit und Frömmigkeit nicht angezweifelt. Ibn al-Dschawzi berichtet das er von Ibn Aqil eine Autobiographie Kopie besitzt worin er sagt, das er ein Buch geschrieben hat bzgl. Al-Halladsch genannt: „Dschuz fi Nasr Karamat al-Halladsch.“ Ibn Aqil war ein Universalgebildeter und es wird berichtet, das sein Kitab al-funun über 800 Bänder hat, von dem nur eins existiert.

O Allah führe mich auf dem Weg der Weisen!

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