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(Islam ist “Frieden, Reinheit, Hingabe” und “Gehorsam”) "Der Mensch ist Richter über die Worte die er noch nicht ausgesprochen hat und Gefangener seiner Worte nachdem er es ausgesprochen hat." Hazreti Ali 7.Jh & 'Daß du das Band knüpfst zu dem, der es zerreßt; daß du verzeihst dem, der dir Unrecht tut; daß du gibst dem, der dich beraubt."(Der Prophet Muhammed sallallahu 'aleihi wesellem)
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 Die Sahabe(Freunde des Propheten Muhammed a.s.)
Kemal06 Offline

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Beiträge: 559

01.12.2006 20:24
Ebu Bekir As Siddik ( Allahs wohlgefalle auf ihm) antworten
Abu Bakr As-Siddiq

Abu Bakr, Allahs Wohlgefallen auf ihm, mit dem Beinamen As-Siddiq (der Wahrhafte) war der erste Kalif

des Islam. Er stammte aus einem der angesehensten Stämme Makkas. Er war unter den Männern der

erste, der den Islam annahm, und stand von nun an stets treu und standhaft dem Propheten, Allahs

Segen und Friede auf ihm, bei allen Schwierigkeiten zur Seite. Er wurde durch die Ehe seiner Tochter

‘A’isa mit dem Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, dessen Schwiegervater.

Während der kritischen Zeit nach dem Tod des Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, hatte er den

Zusammenhalt der Gemeinde aufrechterhalten und zerschlug während seiner Amtszeit als Kalif

diejenigen, die nach dem Tod des Propheten entweder durch ihre Weigerung, die Zakah zu entrichten,

oder durch ihr Ablehnen der gesamten Religion vom Islam abgefallen waren.

‘Amr Ibn Al-‘As (r) berichtete: ”Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, entsandte mich mit dem

Heer nach ]at As-Salasil und gab mir den Oberbefehl über die Truppen. Ich kam zu ihm und sagte:

»Welchen Menschen liebst du am meisten?« Er sagte: »‘A’isa!« Ich sagte: »Wen unter den Männern?« Er

sagte: »Ihren Vater!« Ich sagte: »Wen sonst?« Er sagte: »‘Umar Ibn Al-Hattab!« Danach nannte er

weitere Männer.“ Und Ibn ‘Umar (r) berichtete: ”Wenn wir zur Zeit des Propheten, Allahs Segen und

Friede auf ihm, von der Vorzüglichkeit der Menschen sprachen, gaben wir den Vorrang Abu Bakr, dann

‘Umar Ibn Al-Hattab, dann ‘Uthman Ibn ‘Affan, Allahs Wohlgefallen auf ihnen.“

Abu Bakr war zwei Jahre jünger als der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm. Seine Eltern nannten

ihn "‘Abd Al-Ka‘ba" (Diener der Al-Ka‘ba). Als er Muslim wurde, änderte der Prophet diesen heidnischen

Namen in "‘Abdullah" (Diener Allahs) um.

Da er sich bereits in früher Jugend zum Islam bekannte, bekam er den Beinamen "Abu Bakr", der eine

solche Bedeutung wiedergibt. Unter diesem Namen ist er bekannt geworden; und auch heute noch kennt

ihn die Welt als "Abu Bakr". Der Name seines Vaters war ‘Uthman; er war jedoch bekannt als "Abu

Quhafa".

Abu Bakrs Mutter war Salma; sie war auch unter dem Namen "Ummu-l-Hair" (Mutter der guten Dinge)

bekannt.

Abu Bakr gehörte einem Zweig des Stammes der Qurais an. Von früher Jugend an galt Abu Bakr als

gutmütig und aufrichtig. Er war ehrlich und wahrheitsliebend. Diese Eigenschaften verschafften ihm

großes Ansehen. Durch seine guten Charaktereigenschaften gewann er auch die Freundschaft des jungen

Muhammad. Beide wurden schon in früher Jugend treue Freunde. Diese Freundschaft hielt ein Leben lang

und machte Geschichte.

Nachdem Abu Bakr herangewachsen war, wurde er ein reicher Kaufmann. Doch benutzte er seinen

Reichtum, um den Armen zu helfen. Er war sehr gutherzig. Wenn er jemanden in Schwierigkeiten sah,

wurde sein Herz weich, und er half ihm nach Kräften. Wenn sein Geld Leid abschaffen konnte, sah er

nicht darauf, wieviel er ausgab.

Abu Bakr stand dem Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, immer sehr nahe. Der Prophet sagte

einmal selbst: ”Ich rief die Menschen zum Islam auf. Jeder dachte darüber nach, mindestens eine Weile.

Bei Abu Bakr war dies jedoch nicht der Fall. Er nahm den Islam ohne jedes Zögern im gleichen

Augenblick an, als ich ihn ihm eröffnete.“

Abu Bakrs Reichtum war für viele muslimische Sklaven die Rettung. Er kaufte sie ihren unmenschlichen

Herren ab und gab ihnen die Freiheit. Bilal war einer dieser Sklaven. Abu Bakr (r) war der Begleiter des

Propheten in der Berghöhle während seiner Auswanderung von Makka nach Al-Madina.

Er nahm an allen Kämpfen teil, die der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, zu bestehen hatte.

Sein Leben lang schlug er sich tapfer unter dem Banner des Islam.

Abu Sa‘id Al-Hudryy, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: ”Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und
Friede auf ihm, hielt eine Rede, in der er sagte: »Wahrlich, Allah hat einem Seiner Diener die Wahl
zwischen der Welt und dem, was sich bei Ihm befindet, gestellt, und dieser Diener entschied sich für das,
was sich bei Allah befindet.«
Da weinte Abu Bakr, und wir staunten über sein Weinen, das deswegen ausgelöst wurde, weil der
Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, nur von einem Diener sprach, dem etwas zur Wahl
gestellt wurde! Siehe, der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, war es, dem die Wahl
gestellt wurde, und siehe, Abu Bakr war derjenige unter uns, der es am meisten ahnte.
Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, fuhr fort: »Derjenige unter den Menschen, der
mir treuen Einsatz mit seiner Person und mit seinem Vermögen leistete, war Abu Bakr. Wenn ich einen
besten Freund außer Allah nehmen würde, würde ich Abu Bakr nehmen. Es handelt sich jedoch um die
Brüderlichkeit und die Zuneigung zueinander im Islam. In dieser Moschee soll es keine Tür mehr geben,
die nicht zugemauert werden soll, mit Ausnahme der Tür von Abu Bakr.«“ Es handelte sich um die Türen
von einigen Wohnungen, die an die Moschee grenzten und sich in die Moscheehalle öffneten. (Bu)
Nach dem Tod des Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, wurde Abu Bakr (r) Kalif mit allgemeiner
Zustimmung der islamischen Gemeinde. Im Jahre 13 n.H. wurde Abu Bakr krank und nach zwei Wochen
starb er mit 63 Jahren im selben Alter wie der Prophet. Er wurde an der Seite des Propheten, Allahs
Segen und Friede auf ihm, beigesetzt. Vor seinem Tod sagte er noch: ”Nehmt keine neuen Tücher, um
meinen Leib zu bedecken. Das Stück Tuch, auf dem ich liege, genügt. Wascht es!“ ”Aber es ist zu alt und
abgenutzt, Vater“, sagte seine Tochter ‘A’isa. ”Dieses alte, abgetragene Tuch genügt für mich“,
antwortete er. Dieser letzte Wunsch wurde befolgt.

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