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(Islam ist “Frieden, Reinheit, Hingabe” und “Gehorsam”) "Der Mensch ist Richter über die Worte die er noch nicht ausgesprochen hat und Gefangener seiner Worte nachdem er es ausgesprochen hat." Hazreti Ali 7.Jh & 'Daß du das Band knüpfst zu dem, der es zerreßt; daß du verzeihst dem, der dir Unrecht tut; daß du gibst dem, der dich beraubt."(Der Prophet Muhammed sallallahu 'aleihi wesellem)
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 Tasawwuf
Kemal06 Offline

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Beiträge: 559

07.05.2007 12:34
Futhul al-Ghaib von Abdulgadir Al-Jilani antworten

Die Übersetzung der Futuh al Ghaib

Im Namen Gottes, des allbarmherzigen Erbarmers!


Der Shaykh Abd ar-Razzaq, der Sohn des Verfassers, berichtet: Es sagte mein Vater, Gott habe ihn selig, der Inspirierte unter den Imamen, der Herr der Scharen, Abu Muhammad Muhyi ad-Din Abd al-Qadir al-Jilani, der Nachkomme des Hasan und des Husain, der Abkömmling des Abu Bakr as-Siddiq, der Sohn des Abu Salih Musa Gangidost, der Sohn des Imam Abdallah, Sohn des Imam Yahya az-Zahid, Sohn des Imam Muhammad, Sohn des Imam Dawud, Sohn des Musa, Sohn des Imam Abdallah, Sohn des Imam Musa al-Qawn, Sohn des Imam Abdallah al Mahd, Sohn des Imam al Hasan al Muthanna, Sohn des Beherrschers der Gläubigen, unseres Herrn al Hasan as-Sibt, Sohn des Imam, des Helden, des siegreichen Löwen Gottes, des Stolzes der Banu Ghalib, des Beherrschers der Gläubigen unseres Herrn Ali, Sohn des Abu Talib, den Gott ehren und mit demselben sowie allen anderen er zufrieden sein möge. Amin!

Lob sei Gott, dem Herrn der Weltenbewohner, am Anfang und am Ende, im Offenen und im Verborgenen. Die Zahl seiner Geschöpfe und das Maß seiner Worte, das Gewicht seines Thrones und der Friede mit ihm selber, die Zahl alles Paarweisen und Einfachen, alles Feuchten und Trockenen ist in einem deutlichen Buche, dazu alles, was unser Herr geformt, geschaffen und gebildet hat. Ein Schöpfer ohnegleichen, ewig und dauernd, gütig und gepriesen, der geschaffen und dann gebildet hat, der bestimmt und dann recht geleitet hat der tötet und belebt, der lachen und weinen läßt, der nahebringt und näherführt, der Mitleid und Feindseligkeit erweckt, der speist und trankt, der glücklich und elend macht, der verwehrt und gewährt, durch dessen Wort die sieben Starken [d.h. die sieben Planeten] standen, die festen Punkte und Pflöcke fest wurden und die flache Erde sicher wurde. Darum braucht man an seinem Erbarmen nicht zu verzweifeln, noch darf man sicher sein vor seiner List und Eifersucht, vor dem Vollzug seines Urteils, seiner Tat und seines Befehls. Man darf sich nicht von seinem Dienst fernhalten und wird dann seiner Huld nicht bar sein. Er ist der Gepriesene um dessentwillen, was er gibt, der Bedankte um dessentwillen, was er entzieht.

Sodann das Gebet über seinen auserwählten Propheten. Wer dem folgt, was er brachte, der ist recht geleitet, und wer sich davon abwendet, der irrt und strauchelt. Er ist der wahrhaftige und beglaubigte Prophet, der Entsagende in der Welt, der Suchende und Begehrende nach dem höchsten Gefährten, der Auserwählte seiner Kreatur, der Auserlesene seiner Schöpfung, dem zu Liebe die Wahrheit kam, durch dessen Erscheinen das Eitle verschwand, und durch dessen Licht die Erde erglänzte. Sodann reiche Gebete und gute, lautere, glückwünschende Segenssprüche über ihn und seine Familie, die guten, sowie über seine „Gefährten“ und „Nachfolger“. Ihnen gebührt der Preis als denen, die in den Augen ihres Herrn am besten handeln, die am zuverlässigsten reden und die zu ihm den geradesten Weg und Pfad gehen.

Sodann gilt unsere Demut, Bitte und Zuflucht unserem Herrn und Bildner, unserem Schöpfer und Versorger, unserem Ernährer und Tränker, unserem Förderer und Hüter, unserem Bewacher und Beleber, der alles, was uns schadet und Übel bringt, von uns beseitigt und entfernt. Alles das tut er in seiner Barmherzigkeit und in seinem Mitleid, in seiner Huld und Gunst durch dauernde Bewahrung in Worten und Taten, im Geheimen und Offenen, im Verborgenen und Offenbaren, in Not und Wohlleben, in Glück, in Leid und in Elend. Denn er ist es, „der tut, was er will“, der über das, was er will, entscheidet, der um das Verborgene weiß, der die Angelegenheiten und Zustände keimt, seien sie Sünde, Gehorsam oder gute Werke, der die Rufe hört und die Bitten gewährt, wem immer er will, ohne Widerrede und Widerstand.

Nunmehr: Die Wohltaten Gottes wurden mir zahlreich und ununterbrochen zuteil bei Tag und Nacht, in allen Stunden und Augenblicken, in Eingebungen und allen Zuständen, so wie der Höchste sagt: „Wenn ihr die Wohltat Gottes zählen wollt, so könnt ihr sie nicht berechnen“ und ferner: „Und was ihr an Wohltat habt, das kommt von Gott“. Nicht reichen meine beiden Hände, mein Herz und meine Zunge aus, um sie zu berechnen und zu zählen, kein Zählen erreicht sie, noch behalten sie Verstand und Gedächtnis, kein Herz errechnet sie, noch drückt sie die Zunge aus. Und zu dem, was die Zunge nicht ausdrücken noch das Wort kundtun, was der Finger nicht schreiben noch die Erklärung erläutern kann, gehören gewisse Worte, die mir erschlossen und offenbar wurden als „Eröffnung der verborgenen Welt“ – Futuh al Ghaib. Sie senkten sich in das Herz und fanden (dort) ihre Stelle. So laß ich sie hinausgehen und veröffentliche sie wahrheitsgemäß denn es nahm sich ihrer Kundmachung die Huld des göttlichen Wohltäters und das Erbarmen des Herrn der Menschen an, in richtiger sprachlicher Form für die Novizen der Wahrheit und die Suchenden.

1. Maqala: Über das, was unumgänglich notwendig ist für jeden Gläubigen.

Es sagte der Selige: Drei Dinge sind jedem Gläubigen in allen seinen Zuständen notwendig: ein Befehl, nach dem er sich richtet, ein Verbot, das er meidet, und ein Geschick, mit dem er sich zufrieden gibt. In schlechterdings keinem Zustand entbehrt der Gläubige eines dieser drei Dinge. Ihnen Sorgfalt zu schenken muß er sein Herz zwingen, durch sie muß er seine Seele erneuern, und durch sie seine Glieder in allen seinen Zuständen in Zucht nehmen.

2. Maqala: Über die Ermahnung zum Guten.

Es sagte der Selige: Folget und führet keine Neuerung (bid’a) ein, gehorchet und übertretet nicht, bekennet die Einheit und gesellet nichts Gott bei, befleißigt euch der Reinhaltung Gottes (von allen ihm nicht adaequaten Bestimmungen) (tanzih) und gebt euch keinem Wahn hin, seid aufrichtig und beklagt euch nicht, geduldet euch und betrübt euch nicht mit Ungeduld, stehet fest und sucht nicht das Weite, bittet und werdet nicht überdrüssig, wartet, spähet und verzweifelt nicht, seid brüderlich und verfeindet euch nicht, vereinigt euch im Gehorsam und trennt euch nicht, liebt euch und haßt euch nicht, reinigt euch von den Sünden und beschmutzt und besudelt euch nicht mit ihnen! Mit dem Gehorsam gegen euren Herrn 8 schmückt euch, verlaßt nicht die Tür eures Herrn, lasset nicht ab, ihm entgegenzugehen, seid nicht lässig in der Buße und überdrüssig, euren Schöpfer um Verzeihung zu bitten bei Tag und Nacht! Vielleicht findet ihr dann Barmherzigkeit und Glück, werdet vom Höllenfeuer ferngehalten und erfreut euch im Paradies, werdet zu Gott zugelassen und dürft euch im Hause des Heils abgeben nut Wohlleben und dem Durchbohren jungfräulicher Perlen, werdet ewig dabei verharren und auf edlen Reittieren reiten und Freude haben an den schwarzäugigen Huri, an dem vielerlei Guten und an den Stimmen der Sängerinnen, werdet durch dies Wohlleben erfreut und zu den Propheten und Gerechten, Märtyrern und Frommen erhöht.


3. Maqala: Über die Prüfung.

Es sagte der Selige: Wenn der Mensch durch eine Prüfung heimgesucht wird, dann regt er sich zuerst mit eigener Kraft. Wenn er sich dann nicht von ihr befreien kann, so sucht er bei den Kreaturen Hilfe, so zum Beispiel bei Sultanen, Leuten von Rang, Welt und Vermögen und bei Ärzten in Krankheiten und Schmerzen. Und erst wenn er bei jenen keine Befreiung findet, kehrt er mit Gebet und Demut, mit Lob und Preis zu seinem Herrn zurück.

Solange er bei sich selber Hilfe findet, wendet er sich nicht an die Kreatur, und solange er bei der Kreatur Hilfe findet, wendet er sich nicht an den Schöpfer. Wenn er dann beim Schöpfer keine Hilfe findet, so wirft er sich vor ihm nieder, indem er in Bitte und Gebet, in Demut und Lob und im Bekenntnis seiner Armut voll Furcht und Hoffnung verharrt. Der Schöpfer aber macht ihn ohnmächtig zum Gebet und erhört ihn nicht, ehe er nicht von allen Mitteln (asbab) abgeschnitten ist. Sodann dringt die göttliche Vorsehung in ihn und bewirkt in ihm das Handeln. Dann entwird der Mensch allen Mitteln (asbab) und Bewegungen und verharrt in Ruhe Er sieht nichts als nur noch die Taten Gottes (haqq) und gelangt nun notwendig in den Besitz der Evidenz und der Erkenntnis der Einheit Gottes, indem er die Überzeugung gewinnt, daß es in Wahrheit keinen Handelnden gibt außer Gott, keinen Verursacher von Bewegung und Ruhe außer Gott, nichts Gutes und nichts Böses, keinen Schaden und Nutzen, kein Geben und Wehren, kein Eröffnen und Verschließen, keinen Tod und kein Leben, keine Größe und Niedrigkeit außer durch Gottes Hand. Dann wird er gegenüber der (göttlichen) Vorsehung wie der Säugling in der Hand der Amme und der zu waschende Leichnam in der Hand des Totenwäschers und der Ball vor dem Poloschläger des Reiters: er wird gedreht und verändert, verwandelt und geformt, ohne daß dabei eine Bewegung in ihm oder einem anderen mitwirkt. Er ist seiner selbst ledig im Handeln seines Herrn, er sieht nur seinen Herrn und dessen Handeln und hört und versteht nichts anderes. Wenn er sieht und wenn er hört und erkennt, dann hört er auf seine (d. b. des Herrn) Rede und erkennt sein Wissen. Er genießt sein Wohlwollen, wird durch seine Nähe beglückt, durch seine Annäherung geschmückt und geehrt, durch seine Verheißung befindet er sich wohl und geborgen, durch ihn beruhigt er sich, mit der Kunde von ihm wird er vertraut und allem anderen widerstrebt er und kehrt sich davon ab, in seinem „Gedenken“ (dhikr) findet er Zuflucht und Stütze, zu ihm, dem Hohem und Erhabenen, hat er Vertrauen und Zuversicht, von dem Licht seiner Erkenntnis läßt er sich führen und bekleiden, in die Tiefen seines Wissens wird er eingeführt, zu den Geheimnissen seiner Macht wird er erhöht; er hört von ihm und erwacht, dann lobt er dafür und preist und dankt und betet.


4. Maqala: über den geistigen Tod (mawt ma’nawi).

Es sagte der Selige: Wenn du der Kreatur abstirbst, dann sagt man dir: Gott habe Erbarmen mit dir und lasse dich der Lust absterben. Wenn du dann deiner Lust abstirbst, dann sagt man dir: Gott habe Erbarmen mit dir und lasse dich deinem Willen und deinen Wünschen absterben. Und wenn du dem Willen abstirbst, dann sagt man dir: Gott habe Erbarmen mit dir und bringe dich zu einem Leben, nach dem es keinen Tod mehr gibt. Dann erlangst du Reichtum, dem keine Armut folgt, Gewährung, der kein Verwehren, Ruhe, der kein Elend, Wohlsein, dem kein Unglück, Wissen, dem kein Unwissen, und Sicherheit, der keine Furcht mehr folgt. Dann bist du glücklich und nicht elend, bist groß und nicht verachtet, bist nahe und nicht fern, erhoben und nicht erniedrigt, geehrt und nicht mißachtet, bist gereinigt und nicht beschmutzt, da die Wünsche in dir berechtigt und die Worte in dir wahrhaft sind. Dann wirst du der Stein der Weisen (kibrit ahmar), so daß du kaum zu sehen (d. h. schwer zu finden) bist, und ein Geehrter, der nicht seines Gleichen hat, ein Einziger, der keinen Gefährten, und ein Vortrefflicher, der keinen Genossen hat, ein vollkommen Einziger und ganz und gar Gesonderter, der Verborgene des Verborgenen, das Geheimnis des Geheimnisses. Und dann wirst du der Erbe eines jeden Propheten, Frommen und Gesandten. In dir wird die Wali-schaft besiegelt, zu dir kehren sich die Abdal, um deinetwillen entschleiern sich die Cherubim, durch dich werden die Gawth getränkt, durch dich sprossen die Samen und durch dich werden Prüfungen und Leiden abgewehrt von Groß und Klein, von den Leuten der Grenzmarken, von den Herrschern und den Untertanen, den Imamen und der Gemeinde und all den anderen Geschöpfen. Du wirst der Wächter der Länder und der Menschen sein, zu dir werden die Füße kommen in eiliger Wanderung und Hände mit Spende, Gabe und Dienst, mit der Erlaubnis des Schöpfers der Dinge in allen Zuständen, und die Zungen mit gutem Gedenken (Dhikr), mit Lob und Preis an allen Orten. Über dich werden dann nicht zwei von den Gläubigen verschiedener Meinung sein, o Bester, von denen, die die Wüsten und angebauten Ländereien bewohnen. Das ist aber Gottes Gute, denn Gott ist voll großer Güte.


5. Maqala: Über die Darlegung des Zustandes der Welt und die Ermahnung, sich nicht ihr zuzuwenden.

Es sagte der Selige: Wenn du die Welt (d. h. die irdischen Güter) in der Hand ihrer Besitzer siehst, mit ihrem Schmuck, ihrer Eitelkeit, ihrer Täuschung und ihren Fallstricken, mit ihrem mörderischen Gift, bei äußerlicher Zartheit und innerem Zwang, wenn du siehst, wie schnell sie den verdirbt und tötet, der sie berührt und von ihr verführt wird, der sieh nicht kümmert um ihre Nähe und ihre Eifersucht auf die, die ihr anhangen, und ihren Treubruch, dann sei so wie der, der einen Menschen auf dem Abtritt sieht mit seinem Kot, dessen Widerwärtigkeit zutage liegt und dessen übler Geruch sich offen zeigt. Denn da senkst du doch die Augen vor seiner Widerwärtigkeit und schließt doch die Nase vor seinem Gestank und Geruch. Ebenso verhalte dich hinsichtlich der Welt. Wenn du sie siehst, senke deinen Blick vor ihrer Zierde, schließe die Nase vor den heranwehenden Duften ihrer Begierden und Lüste, damit du dich vor ihr und ihren Schäden rettest und dein Anteil an ihr dir zukomme, ohne daß du dabei Schwierigkeiten hast. Gott sprach zu seinem auserwählten Propheten: „Und richte deine Augen nicht auf das, was wir Einigen gewährten an Glanz des irdischen Lebens, um sie damit zu versuchen. Die Versorgung deines Herrn ist besser und bleibender.“

6. Maqala: über das Entwerden von der Schöpfung


Er, an dem ALLAH Wohlgefallen haben und dem Er Zufriedenheit gewähren möge, sagte:
Entwerde von den Menschen durch ALLAHs, des Erhabenen, Erlaubnis und von deiner Leidenschaft durch ALLAHs, des Erhabenen, Gebot ,,und auf ALLAH setzt euer Vertrauen, wenn ihr Gläubige seid''(5:26) und entwerde von deinem Willen durch das Wirken ALLAhs des Erhabenen. Darin steht es dir an, ein Behälter für das Wissen ALLAHs des Erhabenen zu sein. Das Zeichen nun deines Entwerdens von den Geschöpfen des Erhabenen ist deine vollständige Trennung von ihnen, vom Ein- und Ausgehen bei ihnen und das Aufgeben der Hoffnung auf das, was in ihren Händen ist. Und das Zeichen deines Entwerdens von deiner Leidenschaft ist, dass du vom Gewinn abläßt und nicht mehr an irdischen Mitteln hängst, um Nutzen zu erlangen und Schaden abzuwenden. Dann bewegst du dich nicht in dir selbst, du verlässt dich nicht auf dich selbst zu deinem Nutzen, dur wehrst nichts von dir ab und läufst von dir selbst aus vor nichts davon. Du vertraust vielmehr das alles ALLAH dem Erhabenen an, denn er hat dafür asl Erster Sorge getragen und wird auch als Letzter dafür Sorge tragen -- war ihm dieses doch schon anvertraut, als du noch im Leib deiner Mutter verborgen warst. Das Zeichen deines Entwerens von deinem Willen durch das Wirken ALLAHs ist, dass du nie etwas begehrst und es für dich keinen Gegenstand des Wunsches gibt, dass nichts in dir bleibt, dessen du bedarfst und nach dem es dich verlangt, denn ausser dem Willen ALLAHs willst du nichts anderes -- vielmehr vollzieht sich in dir das Wirken ALLAHs. Du wirst dann unter dem Willen ALLAHs und seinem Wirken zu einem, dessen Gliedmaßen bewegungslos sind und dessen Inneres zur Ruhe gekommen ist, einer mit geweiteter Brust und erleuchtetem Gesicht, innerlich erfüllt, der Dinge nicht bedürfend durch ihren Schöpfer. Die Hand der Allmacht formt dich, es ruft dich die Zunge der Ewigkeit, es lehrt dich der Herr der Völker, Er bekleidet dich miz Strahlen von Sich und Gewändern und lässt dich eintreten in die Rangstufen der Vorhergegangenen von denen, die das Wissen (um ALLAH) erlangt haben. Dann bist du auf immer zerbrochen und keine Begierde und kein Wille kann in dir Bestand haben: wie das brüchige Gefäß, dem sich nichts Flüssiges und kein trüber Satz halten kann. Du bist dann rein von menschlichen Eigenarten und dein Inneres empfängt nichts außer dem Willen ALLAHs, des Mächtigen, Erhabenen. Und nun wird dir die Schöpferkeit und das Vollbringen von Wundern beigegeben. Man sieht dieses als von dir kommend im äußerlichen Handeln und Urteilen, in Wirklichkeit aber ist es das Tun ALLAHs und Sein Wille in der Welt. Du trittst nun ein in die Schar derjenigen, deren Herzen zerbrochen sind, deren menschlicher Wille gebrochen ist und deren sinnliche Lüste aufgehoben sind, und für die ein neuer Anfang gemacht wird mit dem göttlichen Willen. Der Prophet sagte: ,,Mir sind von eurer Welt drei Dinge liebgemacht worden: der Wohlgeruch, die Frauen, und es ist mir Freude bereitet im Gebet''. Das heißt nämlich, das ihm dieses wieder zugewiesen wurde, nachdem es von ihm weggegangen war und aufgehört hatte -- in Bestätigung dessen, worauf wir hingewiesen haben und was vorausgegangen ist. Und ALLAH der Erhabene spricht: ,,Ich bin mit denen, deren Herzen zerbrochen sind um meinetwillen'' (Hadith). Denn wahrlich, ALLAH der Erhabene ist nicht eher mit dir, als bis du deiner ganzen Leidenschaften und deinem Willen abschwörst. Wenn nun Willestand hat und gedeiht, dann erschafft dich ALLAH neu und pflanzt dir einen Willen ein. Sodann willst du durch diesen Willen, und denwenn du nun aufgehst in diesem in dir erschaffenen Willen, zerbricht ihn der Erhabene Herr wegen deines Aufgehens darin, so dass dein HErz immer gebrochen sein wird. Er aufhören lässt, wenn du darin aufgehst -- bis sich so schließlich die Bestimmnung erfüllt hat und die Begegnung mit ALLAH stattfindet, und das ist die Bedeutung von ,,mit denen, deren Herzen um meinetwillen zerbrochen sind...'' Mit unseren Worten:,,wenn du darin aufgehst'' meinen wir dein Angewiesensein und dein Vertrauen darauf. ALLAH der Erhabene spricht in einem Seiner (außerkoranischen-Hadis Qudsi) Offenbarungssprüche, welchen der Prophet überlieferte: ,,Mein Diener hört nicht auf, sich mir mit supererogatorischen (Nafila) Werken zu nähern, bis ich ihn liebe, und wenn ich ihn liebe, werde ichdas Ohr, mit dem er hört, das Auge, mit dem er sieht, die Hand, mit dem er fasst, und der Fuß, mit dem er geht. Und in einem anderem Wortlaut heißt es: ,,und durch mich hört er, durch mich fasst er und begreift er''. Das ist so nur im Zustand der Entwerdung; denn wenn du entwirst von dir selbst und von der Schöpfung -- und die Schöpfung besteht ja aus Gut und Böse, wie du selbst aus Gut und Böse bestehst -- dann hegst du keine Hoffnung auf ihr Gutes und hast keine Furcht vor ihrem Bösen; es bleibt ALLAH allein, wie er immer war, und in der Vorherbestimmung ALLAHs ist Gutes und Böses enthalten. So bringt er dich -- wenn du von der Schöpfung entworden bist -- in Sicherheit vor Seinem Bösen und läßt dich eintauchen in die Meere Seines Guten, und du wirst so zu einem Gefäß für alles Gute, einer Quelle für alle Glückseligkeit, Heiterkeit und Freude, für Licht, Sicherheit und Ruhe. Die Entwerdung nun ist das Gewünschte, Gesuchte und Erstrebte und eine Grenze und eine Rückkehr (zum Ursprung), wohin die Reise der Ewliya schleißlich gelangt. Das ist der gerade Weg, wonach die vorausgegangenen Ewliya und Abdal gestrebt haben, nämlich, dass sie entwerden von ihrem Willen und er ersetzt wird durch den Willen ALLAHs, des Wahrhaftigen, der mächtig und erhaben ist, so daß sie auf immer, bis zum Tode, nur mit dem Willen ALLAHs wollen. Deshalb werden sie Abdal genannt -- möge ALLAH Wohlgefallen an ihnen haben. Die Sünde dieser heiligen Männer jedoch ist es, dass die dem Willen ALLAHs ihren eigenen Willen beigesellen unter dem Einfluß von Zertsreutheit, Vergeßlichkeit, Überwältigung durch den mystischen Zustand und Verwirrung. Dann lässt ALLAH der Erhabene durch seine Barmherzigkeit die Erinnerung (an Ihn) und die Wachsamkeit zu ihnen gelangen, so dass sie sich von ihrer Sünde wegkehren und ihren Herrn um Verzeihung bitten. Es gibt nämlich keinen, der frei ist vom eigenen Willen außer den Engeln. Diese sind gämzlich frei vom Willen und der Leidenschaft. Die übrige Schöpfung aber, Menschen wie Dschinnen, die dem Gesetz verpflichtet sind, ist nicht frei von diesen beiden, dem Willen und der Leidenschaft -- außer von den Ewliya einige, die vor der Leidenschaft und den Abdal, die vor dem Willen bewahrt werden. Doch sind sie auch nicht ganz von beiden befreit, da es nämlich bei ihnen möglich ist, dass sie sich manchmal dazu hinneigen. Dann lässt ALLAH durch seine Barmherzigkeit die Wachsamkeit wieder zu ihnen gelangen.

Sohbets von AdulQadir Geylani (ks )

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Von Scheich Abdul-Qadir al-Jilani (ra), der sagte:
Ihr müsst hart arbeiten, um euch zu vergewissern, dass eure Herzen von der Tür zu Seiner Nähe zu Ihm nicht ausgeschlossen sind. Seid vernünftig! Ihr kommt nicht weiter! Ihr müsst die Gesellschft eines Scheichs suchen, der im Recht (hukm) und in Wissen (`ilm) um Allah (erhaben sei Seine Majestät) ausgebildet ist und er wird euch den Weg zu Ihm zeigen. Ohne den Erfolgreichen zu treffen [muflih], kann man nicht glücken. Wenn jemand nicht die Gesellschaft von Gelehrten sucht, die ihr Wissen in die Tat umsetzen [`ulama `ammâl], dann ist er wie ein eben aus dem Ei geschlüpftes Kücken, vom Hahn und Henne aufgegeben.

Sucht die Gefährtenschaft mit jenen, welche sich der Gefährtenschaft mit dem Herren der Wahrheit erfreuen, (erhaben sei Seine Majestät). Was jeder von euch tun sollte, wenn die Nacht schwarz geworden ist und die Menschen zu Bett gegangen sind und wenn ihre Stimmen leise geworden sind, ist aufzustehn, die rituelle Reinigung vorzunehmen [yatawaDDa.a], zwei Gebetseinheiten durchzuführen [yusalli rak`atain] und zu sagen: "Oh Herr, führe mich zu einem Deiner gerechten Diener in Deiner Nähe, sodass er mich zu Dir führe und mich mit dem [geistigen] Weg vertraut mache." Das Instrument [sabab] ist notwendig. Allah (erhaben sei Seine Majestät) war ganz und gar fähig [Seine Diener] zu ihm zu führen ohne die Propheten [anbiyâ.]
Seid vernünftig! Ihr kommt [so] nicht weiter! Wacht von eurer achtlosen Verrücktheit auf!
Wie der Gesandte Allahs gesagt hat: Wenn jemand sich ganz auf sein subjektives Urteil verlässt, wird er irregehen.

Versucht jemanden zu finden, der für eure Religion [dîn] ein Spiegel sein kann, gerade als wenn ihr euch, euren Turban und euer Haar im Spiegel betrachtet. Seid vernünftig! Was ist das für eine verrückte Narrerei! Ihr sagt: "Ich brauche niemanden, der mich unterrichtet," da sprach der Gesandte Allahs :

Der Gläubige ist des Gläubigen Spiegel [al-muminu miratu-l mumin]

Wenn der Glaube der Gläubigen gesund ist, wird er ein Spiegel für alle Geschöpfe. Sie werden ihre religiösen Angesichter [wujûh adyânihim] widergespiegelt sehen in seinem Sprechen, jedesmal wenn sie ihn sehen und ihm nahe kommen. Was soll diese Verrücktheit? Kein Augenblick vergeht, ohne dass ihr Allah (erhaben sei Seine Majestät) bittet, euch zu versorgen mit dem was ihr bereits habt an Essen, Trinken, Kleidung und mehr sexuellen Gelegenheiten und höherem Einkommen.fn1
Diese Dinge können aber gar nicht weniger oder mehr werden, auch wenn ihr alle eure Bittgebete zusammenfügtet von allen Bittenden, deren Bitten beantwortet werden. fn2

Ein Bittgebet [da`wa] kann weder jemandes Unterhalt um ein Atom vermehren, noch um ein einziges Atom verringern. Es ist ein bereits beschlossenes Maß [mafrugh minhu]. Ihr müsst (stattdessen) eure Aufmerksamkeit auf das richten, wozu ihr anbefohlen worden seid es zu tun und zu vermeiden was euch verboten worden ist. Ihr sollt euch nicht beunruhigen über das was euch sowieso zu steht (und was ihr sowieso bekommen werdet), denn Er garantiert euch ja, es euch zukommen zu lassen. Vorherbestimmmte Anteile [aqsâm] erreichen euch zu vorherbestimmten Zeiten, seien sie süß oder bitter, ob ihr sie mögt oder ob ihr sie verabscheut.

Die Leute (des Weges) erlangen (so) einen Zustand , in dem sie kein Bittgebet [du`a] mehr machen oder Frage im Hilfe [suâl] stellen müssen. Sie bitten nicht mehr (in ihren Gebeten) um Vorteile zu erlangen, oder um sich Nachteile zu entledigen. Ihr Bittgebet wird stattdessen zu einer Angelegenheit, die ihre Herzen betrifft, machmal für sie selber und manchmal für alle Geschöpfe, so sie sprechen ihr Bittgebet aus ohne Vorbedacht [fi ghaiba].

Oh Allah, schenke uns gute Handlungsweise in Deiner Gesellschaft unter allen Umständen!

[Wenn der Glaube (imân) eines Dieners gesund ist], so werden das Fasten [sawm], das Gebet [salât], das Sich (an Allah) Erinnern [dhikr], und alle Handlungen des Gehorsams [ta`ât] (wie) eine zweite Natur für ihn, vermischt mit seinem Fleich und Blut. Dann wird er von Allah (Erhaben sei Seine Majestät) unter allen Umständen beschützt. Keinen Augenblick vergisst er das Hemmnis des Gesetzes [hukm], während er sich auf diesem Kurs befindet. Es (das Gesetz) wird für ihn wie ein Schiff in dem er sitzt, indem er über das Meer der Macht [qudra] des Herren fährt (Erhaben sei Seine Majestät). Er segelt weiter bis er das Ufer des Jenseits erreicht, welches das Ufer der Anmut und der Nähe (Allahs), sodass er manchmal in Gesellschaft der Geschöpfe und zu gewissen Zeiten in Gesellschaft des Schöpfers ist. Seine Arbeit und Anstrengung ist mit den Geschöpfen, seine Entspannung mit dem Schöpfer.

Fussnoten
fn1: [Das wurde geschrieben und war gerichtet an Menschen, die noch in einer traditionellen Gesellschaft lebten mit einem traditionellen, religiösen Weltbild]
fn2: [Es gibt eine Reihe von Kategorien von Gläubigen und Nicht-Gläubigen, deren Bitten um Allahs Gunst immer beantwortet werden.]


Von Scheich `Abd al-Qadir al-Jilani, "The Sublime Revelation (Al-Fath ar-Rabbani)," translated from the Arabic by Muhtar Holland (Al-Baz Publishing, Houston, 1992), p. 426-8.
Ins Deutsche übersetzt von Omar K Neusser

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Ya Rabbi! Du bist du und ich bin ich! Meine Arbeit ist es die ganze Zeit Sünden zu machen, deine ist es sie zu vergeben. Denn du bist derjenige der am meisten Barmherzigkeit hat. Ya Allah sei barmherzig zu mir...Ich bin hier nur mit Hoffnung gekommen so lasse mich nicht hoffnungslos!


Sich aufgrund des schlechten Schicksals gegen Allah der Aziz und Jelil ist aufzulehnen,
bedeutet den
• Tod der Din
• den Tod des Tewhid – der Vereinheitlichung, also des Monotheismus
• den Tod des Tewekkul – der Gottergebenheit als auch des Gottvertrauens
• sowie den Tod des Ichlas – der Aufrichtigkeit.
Der glaubenden Seele sind Wörter wie: Weshalb oder Wie, gänzlich unbekannt.
Im Gegenteil ! Wenn ihm ein Unheil widerfährt übernimmt er es bereitwillig indem er sagt
„Eywallah“.
Es ist doch so, dass der Nefis vollständig der sich widersetzende und streitende ist.
Derjenige der ihn gerade biegen möchte muß ihn bekämpfen so das er von seinem Übel in Sicherheit ist. Der Nefis ist vollkommen das Schlechte im schlechten.
Wird er jedoch bekämpft und zum Frieden gebracht, dann wandelt er sich dieses mal zum Guten im Guten.
Alsdann erfüllt er jeden Befehl und in Bezug darauf das Schlechte zu lassen, beginnt es sein Haupt vor dem Willen desjenigen zu beugen.
Genau dann wenn er sich in diesem Zustand befindet wird zu ihm gesagt:
„Oh der sich in Frieden befindende Nefis, kehre um zu deinem Herrn indem er mit dir und du mit Ihm wohlgefällig bist“ (Sure Fejr, 27 – 28)
Dieser zum Frieden gelangte Nefis, empfindet Sehnsucht zu seinem Herrn, das schlechte geht an ihm verloren, mit dem Geschaffenen beschäftigt er sich nicht mehr und verwirklicht die Gestaltung der Bande seiner Abstammung zu seinem Vater, dem Propheten Ibrahim (as).
Wie bekannt ist hatte Ibrahim (as), als er ins Feuer geworfen werden sollte, sich vollkommen von den Gelüsten seines Nafs befreit, war keineswegs in Aufregung geraten und war mit dem Herzensfrieden verblieben.
All die Hilfsangebote die ihm von verschiedenen Geschöpfen gemacht wurden hatte er
allesamt abgewiesen und gesagt: „Ich möchte eure Hilfe nicht ! Es genügt mir das Er von meinem Zustand weiss.“
Als Ibrahim (as) seine Ergebung und sein Vertrauen in Allah in dieser Weise zeigte wurde dem Feuer befohlen: „Oh Feuer, sei kühl für Ibrahim und ohne Schaden“ (Sure Enbiya, 69) Natürlich. So wie die Hilfe Allahs der Athith und Jelil ist für
die Geduldigen ohne Rechenschaft gewährt wird in diesem Leben so werden im Achiret…im jenseitigen Leben, die Wohltaten die Er Ihnen geben wird unendlich sein.
Er gebietet wie folgt: „ Nur den Geduldigen wird Ihr Lohn, unendlich bezahlt“
(Sure Zumar, 10)
Die Leiden derer die sich für Ihn in Schwierigkeiten begeben, bleiben vor Ihm nicht geheim. Also dann seit auf seinem Weg nur einen Moment geduldig, damit ihr für Jahre seine Beschenkung und Wohltaten seht. Tapferkeit ist ein kleiner Moment der Geduld.
Er gebietet : „Oh Ihr Gläubigen ! Erbittet Hilfe durch Geduld und Salat (Gebete). Allah ist
unbedingt mit jenen die geduldig sind“ (Sure Bakarah, 153)
Die Hilfe und der Sieg gehören jenen die in Geduld ausharren.
Zeigt Geduld auf seinem Weg
Kommt zu euch! Verfallt nicht in Bewusstlosigkeit über Ihm! Sammelt euren Verstand belasst es nicht für nach dem Tode
Denn in jenem Moment wird das zu sich kommen euch doch keinerlei Nutzen mehr bringen können. Erwachet bevor Ihr mit dem Tod zusammentrefft
Schüttelt euch bevor die Kontrolle und der freie Wille von euch genommen werden
Ansonsten werdet ihr zu einem Moment Reue empfinden in dem euch das Bereuen nichts mehr bringt.

Macht eure Herzen gerade!
Wenn eure Herzen gerade sind, dann wird auch alles andere an euch gerade sein.
Deshalb hat unser geliebter Herr, der Gesandte Allahs (saw) folgendes geboten:
„In dem Sohn Adams ist ein kleines Stück Fleisch. Wenn dieses gesund ist, so sind auch alle anderen Organe seines Körpers gesund. Wenn es jedoch beschädigt ist, so ist auch all das Restliche seines Körpers defekt. Wisset und gebt acht. Das Fleischstück von dem ich spreche ist das Herz!“
Die Gesundheit des Herzens erfolgt durch die Takwa, die Gottesfurcht sowie durch das
Tewekkül, das Vertrauen in Allah, der Athith und Jelil ist. Indem man ihn zu Eins macht, die Taten mit Ichlas behandelt. Das zerstören des Herzens jedoch geschieht durch das nicht vorhanden sein all dessen.
Das Herz ist genau wie die Perle in seiner Schale, wie die Ware in der Kiste ein Vogel im Körperkäfig.
Die Aufmerksamkeit gilt dem Vogel, jedoch dem Käfig gilt sie nicht.
Sie gilt der Perle und nicht der Schale die sie umgibt. Sie gilt der Ware doch nicht der Kiste.

Oh mein Allah!
Lenke unsere Organe zu deinem Gehorsam.
Wende unsere Herzen zu deiner Erkenntnis.
Unser ganzes Leben, des Tages sowie der Nacht – binde uns an dich.
Mische uns zu den vergangen, rechtschaffenen und frommen Persönlichkeiten.
Gewähre auch uns von der spirituellen Versorgung die du ihnen gewährt hattest.
Sei zu uns so wie du zu ihnen warst

Oh Gemeinde, bewegt auch Ihr euch für Allah so wie es die Rechtschaffenen taten damit Allah mit euch genauso verfährt wie mit ihnen.
Wenn ihr wollt das Allah, der Aziz und Jelil ist, mit euch zusammen ist, dann seit beschäftigt damit ihm Gehorsam zu sein, zeigt Geduld um seinetwillen, empfangt alles mit Wohlwollen was er an euch tut wie auch all das was er an euren Leuten außer euch tut.
Die Scheichs haben in dieser Welt fromm gelebt und haben das was ihr Anteil an dieser Welt war mit Takwa und Demut angenommen und haben sich dem Achiret , also dem jenseitigen Leben zugewendet.
Sie haben Taten fürs Achiret gemacht. Sie haben sich Ihrem Nefis widersetzt aber Ihrem
Herrn dem Athith und Jelil seienden Allah gegenüber ihr Haupt gebeugt.
Zuerst haben sie ihren eigenen Nefis Ratschläge gegeben und erst dann haben sie zu anderen gepredigt.

Du Jugendlicher!
Gib zuerst deinem eigenen Nefis Ratschläge und danach befinde dich im Lehren anderer. Während Du doch noch Bedürfnis hast selbst erzogen zu werden, sei nicht damit bemüht andere auf den Weg zu bringen.
Staub auf dein Haupt!
Wie kannst Du andere retten wenn du nicht das siehst was vor dir ist.
Wie kannst du andere führen. Der dessen Augen sehen, kann das Volk führen.
Die Menschen kann nur der aus den Tiefen des Meeres erretten der ein guter Schwimmer ist. Das Volk kann zu Allah nur der bringen, der ihn kennt.
Wie kann der auf dem Weg zu Allah führen, der ihn nicht kennt?
In der Verfügung und Einsparung Allahs der Athith und Jelil ist, darf kein einziges Wort von dir sein.
Deine Aufgabe ist es ihn zu lieben.
Nicht für andere, sondern nur für ihn Taten zu vollbringen.
Nicht vor anderen, sondern nur vor ihm dich zu fürchten.
Dies jedoch kann nur mit dem Herzen geschehen und nicht mit dem Gerede der Zunge, in der Zurückgezogenheit aber nicht in der Öffentlichkeit.
Wenn die Fahne des Tewhid an der Türe des Hauses hängt jedoch im inneren die Fahne des Götzendienstes weht, dann ist dies nichts anderes als das Munafiq sein selbst.

Staub auf dein Haupt!
Während deine Zunge den Hauch der Taqwa von sich gibt kocht dein Herz mit der Heuchelei, der Uneinigkeit und Zwietracht. Während deine Zunge dankt, lehnt sich dein Herz auf!
Jedoch hat Allah teala bei einer Hadisi Qudsi folgendes geboten:
„Du Sohn Adams, während mein Segen zu dir hinabregnet steigt zu mir deine Bosheit auf.“
Schande über dich, Schande dir!
Während du den Hauch gibst sein Knecht zu sein bist du im Gehorsam zu anderen.
Wärst Du wirklich sein Knecht, dann würdest du um seinetwillen Feindschaft treiben und um seinetwillen Freundschaft halten.
Derjenige der tatsächlich glaubt beugt sein Haupt nicht vor dem Nefis, noch vor Shaitan oder seiner eigenen Lust und Laune.
In Wirklichkeit kennt ein solcher Mu’min den Shaitan gar nicht so das er sein Haupt vor ihm neigen könnte. Er misst der Dunya keinen Wert bei so dass er sich für sie krümmen würde.
Ganz im Gegenteil betrachtet er die Dunya abwertend, läuft dem jenseitigen Leben hinterher. Wenn er das weltliche lässt und seine Verbindung mit seinem Mewla – dem einzigen und wahren Freund bildet, wendet er sich dem Ichlas in all seiner Ibadah – dem Dienst an Ihn. Und genau in diesem Moment hört er die folgenden Worte Allahs, in ihrer ungefähren Bedeutung: “ Und doch war Ihnen nichts anderes befohlen worden, als Allah treu in lauterem Glauben zu dienen und das Gebet zu verrichten und die Zakah zu entrichten. Und das ist die Religion der Geradlinigkeit.“ (Sure Al Bayyina,5)
• Verfalle mit den Geschaffenen nicht in Götzendienst
• Eine den Aziz und Jelil seienden Allah
• Er ist der Schöpfer aller Materie
• jegliche Materie ist in seiner Hand
Oh du, der du etwas von anderen erhoffst! Du hast keinen Verstand!
Kann es denn etwas geben das sich nicht in den Schätzen Allahs befindet?
Allah der Erhabene gebietet:
„Es gibt nichts dessen Schatz sich nicht bei uns befindet. Wir senden es nach einem
bestimmten Maß hinab“ (Sure Hijr 21)

Jugendlicher!
Schlafe unter der Dachrinne der Bestimmung und des Schicksals indem du die Geduld zu deinem Kopfkissen machst, alles was dir widerfährt mit Eywallah empfängst und in
Erwartung auf Lösung der dich bedrängenden Schwierigkeiten deine Ibadah machst deinen Dienst an Allah vollbringst.

Wenn du so handelst dann wird der, der dein Los bestimmt hat, der Eigentümer der
Beschenkung und Großzügigkeit jene Wohltaten, derer du ungeschickt bist zu erbitten, über dein Haupt schütten.

Oh Gemeinde!
Zeigt Wohlgefallen eurem Kader, dem Schicksal
Hört auf die Worte des Abdulkadir, der sich in Bezug auf Wohlgefälligkeit zum Kader
bemüht. Mein, dem Kader wohlgefällig sein trägt mich zum Kadir teala.
Gemeinde.
Kommt zu dem Aziz und Jelil Allah teala. Kommt Zu seiner Losbestimmung, lasst uns
beugen vor seinen Taten und lasst unsere inneren und äußeren Häupter in seiner Gegenwart verneigen.
Lasst uns dem Kader folge leisten und uns laufen indem wir die Sorgfältigkeit des Kaders umarmen.
Denn es ist ein Bote. So lasst uns dem Boten des Herrschers hinsichtlich dem der ihn gesandt hat, Respekt erweisen. Wenn wir so verfahren, dann werden wir durch die Freundschaft zu dem Boten zur Gegenwart Kadir tealas gebracht. Dort treffen wir auf die folgende Ayat die in ihrer ungefähren Bedeutung sagt: „Also, hier gehört die Macht und Herrschaft Allah, dessen Wesen wahrhaftig ist“ (Sure Kahf 44)
Natürlich. Auf dieser Stufe wird du vom Meer des Wissens trinken, von dem Tisch der
Großzügigkeit essen. Von seiner Freundschaft wird dir Freundschaft angeboten und nimmt dich in seine Barmherzigkeit auf. Die Natur der Sache lässt verstehen dass solches nur wenigen aus dem Volk vergönnt ist und nur einen aus tausend zuteil wird.

Oh Jugendlicher!
Umarme die Takwa, stehe an den Grenzen des göttlichen Gesetzes, entferne dich von den Gelüsten und Launen deines Nafs, von deinem Shaitan und auch von schlechten Freunden.
Der Mu’min ist mit diesen in einer ständigen Bekämpfung, nimmt niemals den Helm von
seinem Kopf ab, steckt niemals das Schwert in seine Scheide und nimmt niemals den Sattel von seinem Pferd ab. Schläft nur soviel wie die Großen des Tassawufs. Ja, sie aßen nur soviel um Ihren Nafs zu besänftigen und redeten nur bei unbedingter Notwendigkeit. Zungenlos zu sein war ihre Sitte, anstelle Ihrer selbst ließen sie das Los ihres Herrn sprechen. So wie Allah am Tag des Gerichts den leblosen Dingen und Organen eine Sprache verleihen wird, so lässt Allah schon heute diesen Ihre Sprachengel in Aktion treten. Wenn er es wünscht den Menschen eine Aufgabe aufzuerlegen, dann bereitet er diese darauf vor. Wenn er sie warnen oder ihnen eine frohe Botschaft mitteilen möchte, so lässt er um ihnen einen Beleg darzubringen, sofort seine Propheten und Gesandten sprechen. Wenn er aber seine Propheten zu sich genommen hat dann setzt er an deren Stelle Gelehrte ein die mit deren Wissen Taten vollbringen und ihr Leben danach gestalten.
Damit Sie stellvertretend für die Propheten dem Volk die Botschaften mitteilen lässt er diese Gelehrten sprechen. Ist es doch so, dass unser geliebter Prophet Muhammad (saw) folgendes sagte: „Die Alims – Gelehrten, sind die Erben der Propheten“

Oh Gemeinde!
Seit dem Athith und Jelil Allah dankbar wegen der Wohltaten die er euch zukommen lässt.
Wisset alle Wohltaten von ihm. Er hat wie folgt geboten: „Jede Wohltat die zu euch kommt, ist von Allah“ (Sure An Nahl, 53)
Diejenigen die in den Wohltaten, die er ihnen gewährt hat, schwimmen.
Oh Ihr die ihr seine Wohltaten von anderen wisst. Wo ist euer Dank?
Es kommt die Zeit, da wisst ihr die Wohltaten von anderen. Ein andermal erachtet ihr die
Wohltaten als gering und richtet euer Auge auf das was sich nicht in eurer Hand befindet. Und manchmal rebelliert ihr gegen ihn mit den Wohltaten die er euch gab.
Was ist dies nur für ein Zustand?
Wenn du alleine bist bedarfst du einem Bewacher der dich vor dem Übel beschützt und einen Begleiter der dich immer daran erinnert das Allah dich sieht. Genauso wie es zu Zeiten in denen du alleine bist zwingend notwendig für dich ist solch einen Bewacher und Begleiter zu haben, so ist es unerlässlich das du gegen deinen Nafs, den Freuden und Gelüsten sowie gegen den Shaitan Krieg führst. Währen der Vernichtungsgrund des Großteils der Menschen die kleinen Sünden sind, ist das Unheil der Zahids – also der frommen Ihre Begierde.
Der Ebdals Unheil sind ihre Gedanken zu denen sie abschweifen wenn sie alleine sind und die weswese – also die Versuchungen. Der Untergang für die Siddik hingegen ist schon das Abschweifen für einen kleinen Moment, welches als Lahasat bezeichnet wird.
Die ganze Aufgabe der Tassawuf Pir ist es – also der Begründer und Schutzpatronen, ihre Herzen zu bewahren denn Sie schlafen und wachen an der Pforte des Schahs , des Kaisers und befinden sich auf dem Sitz der Dawet – Einladung. Sie rufen das Volk zur Erkenntnis des Athith und Jelil Allah und bringen ständig für die Herzen Einladungen hervor:
„Oh ihr Herzen, oh ihr Ruhs – Seelen, oh ihr Menschen, oh ihr Jinn, oh ihr die ihr den
Herrscher wollt, kommt zur Tür des Gebieters mit euren Herzensfüßen, mit euren
Takwafüßen, mit euren Tewhidfüßen, mit eurer Marifet – eures Geschickes, mit eurer hohen Sinneswahrnehmung, zu dem was in der Welt und im Jenseits ist, kommt mit eurer frommen und strengen Einstellung gegen alles was nicht der Freund ist Er…
kommt zu ihm gerannt“, sagen sie. Dies ist genau ihre Aufgabe, ihr ganzes Bestreben ist das Volk zum wahren Weg zu geleiten, ihre Himmet umfasst alles vom Arschu’Alah bis zur Erde die Himmel und die Erden.

Jugendlicher!
Entferne von dir die Abhängigkeit zum Nafs und der Freuden.
Sei Boden unter den Füßen dieser Pir und Erde in Ihren Händen. Der Aziz und Jelil Allah bringt das Lebendige aus dem Toten hervor und das Tote aus dem Lebendigen.
Die Eltern des Ibrahim (as) waren Kafirs. Als Kafirs jedoch wurden Sie als Tot angesehen.
Ja, der Mu’min ist lebendig der Kafir aber ist tot, der Allah eint lebt der Götzendiener ist Tot. Deshalb wird überliefert das Allah teala folgendes geboten hat: „Der erste meiner Schöpfung der gestorben ist, ist Iblis“
Dies bedeutet folgendes: „Der mir gegenüber rebelliert zählt wegen der Schlechtigkeit als Tot.“ Diese Zeit ist die Endzeit. Die Marktplätze der Heuchlerei sind eröffnet, die Märkte der Lügen sind gegründet. Sitzt nicht zusammen mit den Dejjals, den Lügnern und den Munafiqs.
Schade um dich! Wie kannst du mit einem Lügner, einem Munafiq, einem Sünder, einem Götzendiener zusammen sein, welches dein Nafs doch ist?
Lehne dich gegen ihn auf, neige dein Haupt nicht vor ihm, lege ihm Fesseln an, lass ihn nicht frei, stecke ihn in den Kerker, gib ihm die Strafe die er verdient, entreiße ihn von deinem Ich sein durch Bekämpfungen. Sei Herr über deine Freuden und Gelüste, setze du dich auf seinen Rücken aber lass es niemals zu das er sich auf deinen Rücken setzt. Schliesse keine Freundschaft mit der Veranlagung der Natur denn die Natur des Menschens ist ein Kind dessen Verstand nicht ausgereift ist. Was aber kannst du von einem kleinen Kind lernen oder akzeptieren?
Der Schaitan ist dein Feind. Er ist der Feind deines Vaters Adem (as).
Wenn doch zwischen euch beiden eine Blutfehde, eine von jeher stammende Feindschaft besteht, wie kannst du dann mit ihm zusammen sein, wie kannst du das was er sagt annehmen für dich? Vertraue ihm nicht, denn er ist der Mörder deines Vaters Adem und deiner Mutter Hawwa. So wie er sie getötet hat wird er auch ohne zu zögern dich töten sobald er Gelegenheit dazu findet. Seine Waffe gegen ihn soll das Tewhid und die Takwa sein.
Wenn du alleine bist sollen deine Soldaten die Wachsamkeit, Rechtschaffenheit und dein Zufluchtsuchen bei der Hilfe Allahs sein. Diese Waffen und Soldaten werden seine
Niederlage herbeiführen, ihn besiegen und die Macht seiner Heerscharen brechen!
Aber ja, wenn der Hakk mit dir ist, ist es dann denkbar dass du ihn nicht besiegen würdest?

Jugendlicher!
Führe diese Welt und das Leben der jenseitigen Welt nahe zueinander und halte beide am selben Platz. In deinem Herzen soll weder diese Welt sein noch das jenseitige, verbleibe mit deinem Freund völlig bar und allein indem du alles herausgerissen und weggeworfen hast.
Wende dich zu ihm indem du dich ausgezogen hast von allem und jeden außer ihm.
Wende dich nicht ab von dem Schöpfer indem du dich an die Schöpfung bindest.
Schneide all diese Gründe ab, entledige dich all der Götter. Wenn möglich dann entbehre die Welt deinem Nafs, die Jenseitige Welt deinem Herzen und den Mewla – Freund deinem Geheimnis.

Oh Jugendlicher
Sei nicht mit deinem Nafs noch sei mit deiner Lust, nicht mit der Welt und nicht mit dem
Achiret. Hänge dich hinter niemandem ausser dem Aziz und Jelil Hakk.
Wenn du so handelst bist du in einen unerschöpflichen Schatz gefallen und nach dieser Stufe wird dir von Allah teala solch eine Rechtleitung zuteil, dass du danach nie mehr irre gehst.
Wende dich mit Ernsthaftigkeit von deinen Sünden ab, lege von dir die Kleider der Sünde ab. Schäme dich vor Allah nicht im übertragenen Sinn sondern schäme dich dem wahren Sinne nach. Solch eine Tewbe ist von jenen Taten die mit dem Herzen getan werden nachdem alle anderen Organe durch die Taten welche nach dem göttlichen Gesetz ausgeführt werden gereinigt wurden. Ja, so wie der physikalische Körper Taten hat die ihm zu eigen sind, so hat auch das Herz Taten die zu ihm gehören.
Wenn das Herz die Wüste der Gründe überquert hat, das Tal der Hindernisse sich an
Geschöpfe zu binden hinter sich gelassen hat, dann öffnet es sich dem Meer des Tewekkul – des Gottvertrauens und danach dem Tal der Erkenntnis Allahs.
Wenn er die Gründe lässt aber den Schöpfer aller Gründe folgt und in der Mitte des Meeres ankommt sagt er: „Der mich erschaffen hat ist er und der mich zum geraden Weg geleitet hat ist auch Er“ (Sure Schuara 78)
Von nun an geht er ohne sich zu verirren mit der Göttlichen Leitung von Bucht zu Bucht, von Platz zu Platz, sich auf dem geraden Weg befindend ohne jemals vom Weg abzukommen.
Jedes Mal wenn er seinen Herrn nennt öffnen sich ihm die Straßen und alle Hindernisse
werden hinfort genommen.
Der welcher hinter dem Hakk her ist bewältigt so die Distanzen und wirft alles Geschaffene hinter sich. Jedesmal wenn sich eine Angst breit macht ob seiner Vernichtung während er sich auf diesem Weg befindet und läuft eilt ihm sein Iman, Glaube zu Hilfe und gibt ihm erneuten Mut und löscht die Feuer der Angst und des Schauderns. Anstelle dieser tritt das Licht der Freundschaft und Vertrautheit sowie die Erregung des Yakin … also Nahe und Gewiss zu sein.

Du Jugendlicher
Wenn du auf eine Sorge triffst empfange diese mit der Hand der Geduld und sei beruhigt bis du dessen Heilmittel gefunden hast und wenn du dann zur Heilung gelangst dann empfange diese mit der Hand des Dankes. Handelst du so, so wirst du sofort auf sofort ein Leben in Zufriedenheit gelebt haben.
Die Angst vor dem Dschehennem – dem Feuer reißt die Lungen und die Leber der Mu’mins ab, lässt sie bleich werden und gelb anlaufen und ertränkt ihre Herzen in Trauer. In die Herzen der Mu’mins die diese Stufe erklommen haben, lässt Allah die Wasser seiner Barmherzigkeit und Beschenkung einfließen und öffnet diesen Seelen die Tür der Achiret und diese sehen dann dort die Plätze der Sicherheit.
Wenn die Mu’mins dadurch sich beruhigt haben und bisschen zum Frieden gekommen sind, öffnet er diesmal die Tür des Dschelal und dass was sie durch diese Tür erblicken lässt ihre Herzen zerfetzen und zerhackt ihr innerstes und eine noch größere Angst als jene zuvor umgibt sie. Genau in diesem Moment dann öffnet er ihnen die Tür des Dschemal und in diesem Punkt geht ihre Angst verloren, sie finden Frieden, erwachen und besetzen hohe Ränge. Diese Stufen kommen hintereinander und sind einander unterschiedliche Schichten.

Oh Jugendlicher!
Deine Gedanken sollen nicht sein dein Essen, dein Trinken, deine Kleidung, die Frau die du heiraten wirst, das Haus das du bewohnen wirst und die Güter die du ansammeln wirst. Dies alles sind die Wünsche des Nafs, sind nur Gier.
Das wahre ist das Interessengebiet des Herzens und des Geheimnisse und deren Interesse gilt dem Wohlgefallen Allahs. Dein wahres Ziel ist das sein was dich interessiert, also soll dein Ziel dein Herr sein der Aziz und Dchselil ist und alles was sich bei ihm befindet. Der Preis dieser Welt ist das Achiret, der Preis der Schöpfung und der dem das Herz geschenkt werden muss anstelle der Schöpfung, ist der Hakk teala also
Allah selbst.
Wenn dies nun so ist, dann gibt es pauschal anstelle jeder Sache die du in dieser Welt verlässt im Achiret einen höheren und besseren Preis.
Also dann erachte jeden Tag in dem du dich befindest als deinen letzten und bereite dich für das Jenseitige Leben vor als würdest du den Engel des Todes treffen.
Die Dunya brät die Leute des Tassawwuf und die Achiret sichert ihr Erblühen.
Dann als Allah Ihnen die Bemühungen hinwenden lässt tritt diese Zuwendung zwischen sie und der Dunya als auch dem jenseitigen Leben und das Schaffen tritt anstelle des Achiret Sitzes, was dazu führt das sie weder Bedürfnis für die Dunya noch für das Achiret verspüren.

Oh Du Lügner!
Während du in Wohltaten schwimmst behauptest du Allah (t) zu lieben, sobald dir jedoch ein Unheil zustößt fliehst du vor Allah azze we jella, als wäre er niemals dein Geliebter gewesen.
Dies ist ein Fakt: Die Ernsthaftigkeit des Knechtes wird ans Tageslicht durch Prüfungen
gebracht. Wenn du Allah (t) gegenüber den Unfällen Geduld entgegenbringt erweist sich
deine Liebe zu ihm als wahr und wenn du keine Geduld aufbringst und sich Veränderungen in dir zeigen dann kommt dein Lügnerisches Getue heraus und deine vorherige Behauptung wird zerstört.
Ein Mann kommt zu dem Gesandten Allahs (saw) und sagt:
„Oh Rasulallah (saw). Ich liebe dich wahrhaftig“
Daraufhin antwortet Rasulallah (saw) zu dieser Person:
„Wenn es so ist, dann bereite dir ein Tuch für die Armut vor“
Wieder kommt einer zu dem Gesandten Allahs und sagt:
„Oh Rasulallah. Ich liebe Allah (t) wahrhaftig“
Daraufhin unser geliebter Herr, der Gesandte Allahs:
„ So bereite ein Tuch für dich für all die Plagen und Mühsal“
Die Liebe zu Allah und den Propheten geht Hand in Hand mit Armut und Schwierigkeiten. Deswegen hatte einer der Salihs – Tugendhaften, gesagt: „Damit nicht jeder die Behauptung ein Weli zu sein mache sind die Plagen und Unglücke den Welis gegeben worden. Wäre es nicht so gewesen dann hätte jeder behauptet Allah zu lieben. Um die Wahrhaften von den Lügnern zu trennen ist das Zeigen der Geduld zu Plagen und Unglücken als Liebesbeweis eingesetzt worden.
OH UNSER RABB !!
GEBE UNS IN DIESEM LEBEN UND IM JENSEITIGEN ACHIRET LEBEN DAS GUTE !
BEWAHRE UNS VOR DER STRAFE UND PEIN DES FEUERS ! (Sure Bakara,201)



O Allah führe mich auf dem Weg der Weisen!

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