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(Islam ist “Frieden, Reinheit, Hingabe” und “Gehorsam”) "Der Mensch ist Richter über die Worte die er noch nicht ausgesprochen hat und Gefangener seiner Worte nachdem er es ausgesprochen hat." Hazreti Ali 7.Jh & 'Daß du das Band knüpfst zu dem, der es zerreßt; daß du verzeihst dem, der dir Unrecht tut; daß du gibst dem, der dich beraubt."(Der Prophet Muhammed sallallahu 'aleihi wesellem)
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Kemal06 Offline

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Beiträge: 559

01.03.2007 16:28
Kopftuchverbot in Tunesien antworten

Kopftuchverbot in Tunesien weitet sich aus
Tunesische Polizisten halten Kopftuch tragende Frauen auf der Straße an und verlangen, ihr Kopftuch abzulegen
Die von den tunesischen Behörden gestartete Kampagne für das Kopftuchverbot wird nun auch auf den Straßen fortgesetzt. Die tunesische Polizei stoppt Frauen mit Kopftuch auf der Straße und fordert sie auf, das Kopftuch abzulegen, ja sogar ein Dokument zu unterschreiben, das belegt, dass sie auch in Zukunft kein Kopftuch tragen werden.
Die Zeitung Financial Times, die von dem Kopftuchverbot auf den Straßen berichtete, wertete dieses Verbot als ein ähnliches wie das türkische Verbot. Es wird berichtet, dass die Frauen, die sich gegen das Verbot wehren und weiterhin in den Schulen und Regierungsgebäuden Kopftuch tragen, ihre Arbeitstelle verlieren können. Das Verbot wurde 1981 erlassen und verbietet, auf den „öffentlichen Plätzen“ das Kopftuch zu tragen.
Außerdem wird berichtet, dass trotz dieses Verbots eine Zunahme an muslimisch gekleideten Frauen zu beobachten sei. Die tunesischen Analysten glauben, dass dafür die Gottesdienste in den Sendungen verantwortlich sind, die per Satellit aus den anderen arabischen Ländern gesendet werden.
Der tunesische Menschenrechtler, Suat Haci, kritisierte das Verbot und sagte: „Das Verbot nimmt den tunesischen Frauen das Recht, das anzuziehen, was sie wollen. Und das ist gegen das Gesetz.“
Die tunesische Regierung unter der Führung von dem Präsidenten Zine el-Abidine Ben Ali argumentierte für das Verbot und sagte: „Das Kopftuch trägt dazu bei, dass die muslimische Sensibilität und der Fundamentalismus gestärkt wird. Wir werden alle Ideologien und Symbole verbieten, die die Islamisten stärken. Wir sollten zwischen der fremden Tracht, die uneingeladen aus dem Ausland zu uns kam, und unserer nationalen Tracht unterscheiden.“ Der tunesische Außenminister Abdel Waheb Abdallah behauptete, die verbotene Partei al-Nahda benutze das Kopftuch bewusst als ein politisches Symbol.
Die Regierung behauptet außerdem, mit dem Verbot würden die Frauenrechte geschützt. Während die Studentinnen mit Kopftuch nicht in die Universitäten eingelassen werden, behauptete der Generalsekretär der regierenden Einheitspartei, Hedi Mhenni: „Das Kopftuch verlangsamt unseren Fortschritt. Wenn wir das Kopftuch akzeptieren würden, würden wir zurückbleiben. Die Stabilität und der Fortschritt unserer Gesellschaft würden darunter leiden. Später würden wir dann einem Verbot zusagen, dass das Wahlrecht der Frauen und ihr Recht auf Bildung untersagt.“
Intellektuelle und Menschenrechtsorganisationen betonen, dass mit dem Verbot die Rechte und Freiheiten im Grundrecht verletzt würden und dass dadurch im Land Hass- und Spannungsatmosphäre herrsche. (ab)

O Allah führe mich auf dem Weg der Weisen!

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